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TTF Gas Frontjahr

2026-08-17 12:20 pm
Die Energiemärkte haben sich nach der Montagsrally im weiteren Wochenverlauf der KW 33 vergleichsweise ruhig verhalten und warten auf neue Signale. Fundamental bleibt die Lage aber angespannt und auch geopolitisch sind keine Verhandlungsfortschritte in Sicht. Irans Außenminister Araqchi erklärte, eine Entscheidung über neue Verhandlungen mit den USA sei noch nicht gefallen, während US-Präsident Trump mit einer möglicherweise dauerhaften Seeblockade gegen den Iran droht und seine Wähler bereits auf anhaltend hohe Kraftstoffpreise vorbereitet. Bleibt der Status quo jedoch auch über den Winter erhalten, bestehen hohe Aufwärtsrisiken. Mögliche Preisrücksetzer bleiben daher eine sinnvolle Gelegenheit für Absicherungen. Das neue Verlaufstief bei 38,58 Euro/MWh bietet sich für Hedging-Aktivitäten an. Sollte der Verkaufsdruck im Zuge einer tatsächlichen Einigung nochmals zunehmen, rücken zudem die Tiefs aus Mai (35,51 Euro/MWh) und Juni (33,66 Euro/MWh) als weitere Absicherungsniveaus in den Blick.

Strom Frontjahr Base

2026-08-17 12:20 pm
Nach der Montagsrally konnte das Strom Frontjahr Base im weiteren Wochenverlauf die Handelsspanne von Dienstag, mit den Grenzen bei 106,87 Euro/MWh auf der Ober- und 104,35 Euro/MWh auf der Unterseite, nicht auf Tagesschlusskursbasis verlassen. Auch am Montag der aktuellen Handelswoche eröffnete der Jahres-Future zwar oberhalb, fällt zum aktuellen Zeitpunkt aber wieder in die Spanne zurück. Ein Ausbruch aus der Range gibt die weitere Richtung vor, fundamental bleibt das Bild aber unverändert angespannt. Die Hitze bzw. Wasserkraft bleibt ein stützender Faktor: Neben der französischen Kernkraft gerät zunehmend auch Osteuropa unter Druck, wo der niedrige Donau-Pegel bereits Ungarns und Rumäniens Kernkraftwerke eingeschränkt hat. Auch der Rhein bleibt angespannt. Die weitere Entwicklung in Nahost und die Reaktion der Gaspreise bleiben zudem beim Strommarkt richtungsweisend. Die EUAs konsolidieren ebenfalls, verbleiben aber im intakten Aufwärtstrendkanal. Insofern besteht in Summe weiterhin hohes Aufwärtsrisiko. Preisrücksetzer bieten sich daher für Hedging-Aktivitäten an. Eine enge Grenze wäre die Polaritätswechselzone bei 102,80 Euro/MWh. Darunter stellt das Verlaufstief bei 98,7 Euro/MWh einen möglichen Auffangbereich dar.

EUA-Dezember-Future

2026-08-17 12:20 pm
Die EUAs können sich in den letzten Tagen nicht mehr wirklich von der Stelle bewegen. Allerdings bleibt der EUA Dezember Future weiterhin in seinem seit Anfang April intakten mittelfristigen Aufwärtstrendkanal. Insofern bieten sich Preisrücksetzer weiterhin für Absicherungen an. Dafür bietet sich der Bereich aus der Unterkante des Kanals, dem Verlaufstief bei 80,54 Euro/t CO2 sowie der psychologischen 80-Euro-Marke an. Darunter stellt das Mehrfachtief bei 78,31 Euro/t CO2 mit der 200-Tage-Linie bei aktuell 78,54 Euro/t CO2 einen weiteren Auffangbereich dar. Fundamental stehen die CO2-Zertifikate weiterhin zwischen den Entwicklungen an den Finanzmärkten und dem Gasmarkt, welche sich abhängig von der Nachrichtenlage in Nahost bewegen. Stützend wirkt zudem die aktuelle Hitzewelle bzw. niedriger Wasserverfügbarkeit, welche den Einsatz der fossilen Kraftwerke erhöht. Neben der französischen Kernkraft gerät zunehmend auch Osteuropa unter Druck, wo der niedrige Donau-Pegel bereits Ungarns und Rumäniens Kernkraftwerke eingeschränkt hat.