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Trump schickt die Märkte verunsichert ins lange Wochenende
02.04.2026
18:39
Uhr

Am Donnerstag haben die Energiemärkte deutlich zugelegt. Nach der nächtlichen Rede von US-Präsident Trump zum Iran-Krieg war von der Hoffnung auf eine baldige Friedenslösung, die am Mittwoch noch zu deutlichen Kursrückgängen geführt hatte, nichts mehr zu spüren (siehe Analyse im heutigen Outlook). Der Brent Crude Frontmonat legte um 7,5 Prozent zu (Stand 18:00 Uhr). Zwischenzeitlich lag der Future 9 Prozent im Plus. Ähnlich sah es auch für den TTF Gas Frontmonat aus, der mit knapp 6 Prozent Tagesplus aus dem Handel ging. Auch hier waren zwischenzeitlich knapp 9 Prozent Plus verzeichnet worden. Die Kursgewinne waren zwar prozentual beachtlich, im Vergleich zu den letzten Wochen sah die Tagesbewegung am Ende aber moderat aus. Während gestern noch ein schneller Frieden erwartet wurde, scheint der Markt nun eher davon auszugehen, dass die Straße von Hormus noch mindestens bis Ende April geschlossen bleibt. Angesichts der von Trump angedrohten Eskalation liegen die Risiken weiter auf der Oberseite. Weitere Beschädigungen an LNG-Anlagen in der Golfregion sind derzeit sicherlich noch nicht eingepreist. Die EUAs gaben mit schwächeren Aktienmärkten deutlich ab und schlossen 4,5 Prozent tiefer.

Macron setzt auf Diplomatie im Hormus-Konflikt

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron lehnt einen Militäreinsatz zur Öffnung der Straße von Hormus ab und setzt stattdessen auf Verhandlungen mit dem Iran, da eine militärische Lösung als unrealistisch und riskant gilt. Die Meerenge ist für globale Energieexporte zentral, weshalb Frankreich eine internationale Mission zur Sicherung von Öl- und LNG-Tankern nach einer Waffenruhe vorschlägt. Gleichzeitig verschärft sich der Konflikt zwischen den USA und Iran weiter, wobei US-Präsident Trump neue Angriffe ankündigt und der Iran mit Gegenmaßnahmen droht.

China weist USA Verantwortung für Hormus-Krise zu

China macht die USA und Israel ausdrücklich für die Blockade der Straße von Hormus verantwortlich und bezeichnet deren militärische Aktivitäten als „Grundursache“ der Krise. Peking betont, dass nur ein Waffenstillstand sowie Stabilität in der Golfregion die Sicherheit der globalen Handels- und Energierouten gewährleisten können. Die Aussagen unterstreichen Chinas klare diplomatische Position gegen militärische Eskalation und seine Priorität auf stabile Energieimporte, insbesondere aus dem Iran.

Lockerung der EU-ETS-Benchmarks für Industriebranchen

Erneut sind Reformpläne der EU zum Emissionshandel durchgesickert. Demnach sollen die EU-ETS-Benchmarks für Chemie- und Raffinerieanlagen abgeschwächt werden. Die Fallback-Werte sollen unverändert bleiben. Die Veröffentlichung der finalen Benchmarks wird voraussichtlich im weiteren Verlauf des Jahres 2026 erwartet, nachdem die Europäische Kommission den entsprechenden delegierten Rechtsakt formal verabschiedet hat. Der Leak kommt damit in einer Phase, in der sich Industrie und Marktteilnehmer auf die nächste Handelsperiode vorbereiten. Die Benchmarks bestimmen die kostenlose Zuteilung von Emissionszertifikaten und haben damit direkten Einfluss auf Kosten und Absicherungsstrategien. Eine frühzeitige Indikation über mögliche Anpassungen könnte bereits jetzt Erwartungen im Markt beeinflussen. Politische Änderungen im weiteren Verfahren sind jedoch weiterhin möglich. Kurzfristig ist nicht mit einer Marktreaktion zu rechnen. Es handelt sich um langfristige Maßnahmen.

Herausgeber:
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Willich, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Krefeld unter HRB 13893 diese vertreten durch die Geschäftsführer Stefan Küster und Dennis Warschewitz.
Autoren: Dennis Warschewitz, Stefan Küster, Tobias Waniek
Hinweis zur Methodik: Die Markteinschätzung beruht auf fundamentaler und technischer Analyse. Der Zeitrahmen, auf die sich die Tendenzaussagen beziehen, ist jeweils ein Tag. Die Tendenzen werden im täglichen Rhythmus veröffentlicht.
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