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DailyTrading - Strom
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01. Oktober 2026 in Wuppertal

Kurzfristiges Innehalten

Stefan Küster
2026-06-16 1:46 pm
Nach den zwei großen Abwärtskurslücken in den letzten beiden Handelstagen stabilisieren sich die Preise derzeit auf der 50-Tage-Linie (92,27 Euro/MWh). Kurz darunter befindet sich die untere Begrenzung des grün gestrichelten Aufwärtstrendkanals (91,73 Euro/MWh) sowie das untere Bollinger Band (91 Euro/MWh). Während die beiden jüngsten Down-Gaps für einen anhaltenden Verkaufsdruck und eine negative Marktstimmung sprechen, liefert der aktuelle Support für die Strompreise genug charttechnische Gründe, zumindest kurzfristig innezuhalten. Relevante Stabilisierungsanzeichen in Form von Umkehrsignalen sind derzeit allerdings noch nicht ausfindig zu machen. Somit ist der Bruch des Aufwärtstrendkanals durchaus eine Option. Unterhalb der unteren Trendkanalbegrenzung (91,7 Euro/MWh) bietet die runde 90-Euro-Marke einen psychologischen Halt. Bereits Mitte Mai wurde dieses Level gekauft, woraufhin eine Gewinnserie bis 96 Euro/MWh einsetzte. Die Mutter aller Haltezonen bleibt der Bereich zwischen 88-87 Euro/MWh. Neben der Tatsache, dass sich auf diesem Niveau bereits Anfang April ein tragfähiger Boden ausbildete, befindet sich hier nun auch die steigende 200-Tage-Linie (87 Euro/MWh). Ein erneuter Preisanstieg über das mittlere Bollinger Band (93,95 Euro/MWh) sowie über den altbekannten charttechnischen Deckel bei 94 Euro/MWh wäre wieder bullisher zu sehen.

Aufwärtstrendkanal bislang weiter intakt

Stefan Küster
2026-06-15 12:29 pm
Aufgrund der fallenden Gaspreise und der deeskalierenden Signale aus dem Nahen Osten gibt auch das Strom Cal 27 Base in den letzten Tagen deutlich ab. Letzte Woche Donnerstag machte es intraday noch den Anschein, als würde der Future den Widerstand bei 96,45 Euro/MWh (61,8%-Fibonacci-Retracement) aus dem Spiel nehmen können. Die Überwindung auf Tagesschlusskursbasis gelang nicht. Am Freitag eröffnete der Strom-Future mit einer Abwärtskurslücke und testete dabei den Support bei 94 Euro/MWh aus. Dieser konnte zusammen mit dem mittleren Bollinger Band (94,04 Euro/MWh) bis Tagesschluss gehalten werden. Auch am Montag kommt es zur Eröffnung bei 92,74 Euro/MWh zu einer großen Abwärtskurslücke von 1,56 Euro/MWh. Doch gestützt wird das Strom Kalenderjahr von den bullishen EUAs, die zum Zeitpunkt der Analyseerstellung über 3 Prozent im Plus notieren. Trotz der zweifachen Abwärtskurslücken bleibt der mittelfristige Aufwärtstrendkanal beim Strom Cal 27 Base Future weiter intakt. Die untere Trendkanalbegrenzung verläuft bei 91,6 Euro/MWh, wo kurz darunter auch das untere Bollinger Band notiert (91,2 Euro/MWh). Im heutigen bisherigen Tagestief (92,14 Euro/MWh) testete der Stromkontrakt die untere Trendkanalbegrenzung bereits aus. Ein Rückfall der Kurse unter den Trendkanal wäre bearish zu deuten und würde die 90-Euro-Marke ins Blickfeld der Stromhändler rücken. Darunter befindet sich bei 88-87 Euro/MWh ein starker Auffangbereich, wo auch die steigende 200-Tage-Linie bei 86,90 Euro/MWh verläuft.

Polaritätswechselzone wird getestet

Stefan Küster
2026-06-12 9:49 am
Entsprechend der negativen Vorgaben von CO2 und Gas fällt auch das Strom Frontjahr Base im Handel am Freitag zur Eröffnung deutlich zurück. Eine große Abwärtskurslücke von 1,3 Euro/MWh wird mit der Eröffnung bei 94,75 Euro/MWh gerissen. Zum Zeitpunkt der Erstellung der Analyse testet das Kalenderjahr die Unterstützung bei 93,75 Euro/MWh von oben aus. Beim TTF Gas Frontjahr scheint noch Luft nach unten vorhanden zu sein, von daher könnte der Support, der sich in den Tagen zuvor als tragfähige Polaritätswechselzone behauptet hatte, unterschritten werden. Ein erneuter Rückfall des Strom-Futures in die alte Trading-Range zwischen 93,75 und 90 Euro/MWh wäre bearish zu interpretieren. Ein Tagesschlusskurs unterhalb des mittleren Bollinger Bandes (94 Euro/MWh) könnte weiteren Verkaufsdruck nach sich ziehen, so dass das untere Bollinger Band bei 91,14 Euro/MWh in den Fokus der Trader rückt. Hier ist mit stärkerem Kaufdruck zu rechnen, zumal der Aufwärtstrend seit dem April-Tief bei 88 Euro/MWh bislang intakt ist. Die korrespondierende Aufwärtstrendgerade im Linienchart verläuft bei 92,2 Euro/MWh. Auch auf der psychologischen 90-Euro-Marke darf mit stärkerem Kaufinteresse gerechnet werden. Darunter wartet das markante April-Tief bei 88 Euro/MWh, wo auch die 200-Tage-Linie (86,9 Euro/MWh) verortet ist.

Es kommt Schwung auf

Stefan Küster
2026-06-11 9:04 am
Der Strom Cal 27 Base Future testete Anfang dieser Woche die Polaritätswechselzone bei 94 Euro/MWh von oben. Der ehemalige Widerstand wurde zur tragfähigen Unterstützung. Die täglichen Schwankungsbreiten blieben dabei allerdings gering. Doch im gestrigen Handel kam erneut Schwung auf. Vom Tagestief (94,39 Euro/MWh) bis zum Tageshoch (96,51 Euro/MWh) lagen immerhin 1,12 Euro/MWh. Dies sind Schwankungsbreiten, die wir zuletzt gewöhnt waren. Im Tageschluss am Mittwoch bei 96,35 Euro/MWh wurde das letzte Hoch bei 96,20 Euro/MWh sogar geringfügig überwunden. Damit hat der mittelfristige Aufwärtstrend seit Anfang April gute Chancen, weiter fortgesetzt zu werden. Die nächsten Widerstände befinden sich bei 98,69 Euro/MWh und an der psychologischen 100-Euro-Marke. Im Falle eines Kursrücksetzers befindet sich auf der Polaritätswechselzone bei 94 Euro/MWh weiterhin ein starker Support, der vom steigenden mittleren Bollinger Band bei 93,99 Euro/MWh perfekt abgerundet wird. Ein Unterschreiten dieses Auffangbereiches wäre bearish zu sehen und die Kurse könnten erneut in Richtung unteres Bollinger Band bei 91,09 Euro/MWh bzw. in Richtung 90-Euro-Marke fallen. Hier angelangt ist mit starkem Kaufdruck zu rechnen.

Polaritätswechselzone als Sprungbrett genutzt

Stefan Küster
2026-06-10 4:20 pm
Der Strom Cal 27 Base Future hat sich in den letzten Handelstagen in einer engen Range zwischen 96,20 und 94,10 Euro/MWh bewegt. Am heutigen Handelstag hat dieser die Unterstützung bei 94 Euro/MWh als Sprungbrett genutzt, um wieder in Richtung Oberkante der Trading-Range bei 96 Euro/MWh anzusteigen. Steigende Gas- und CO2-Preise greifen dem Stromkontrakt am Mittwoch dabei unter die Arme. Bei einem Anstieg über die Hürde 96,2-96,45 Euro/MWh (61,8%-Fibonacci-Retracement) kommt es zu einer trendbestätigenden Fortsetzung des mittelfristigen Aufwärtstrends seit Anfang April. In diesem Fall könnte die 100-Euro-Marke in den Fokus der Stromhändler geraten. Unterseitig bleibt der Strom-Future auf der Polaritätswechselzone im Bereich 94 Euro/MWh gut unterstützt. Abgerundet wird dieser Bereich durch das steigende mittlere Bollinger Band bei 93,72 Euro/MWh. Entsprechend wäre ein Rückfall unter diesen 20-Tage-SMA kurzfristig bearish zu deuten und ein preislicher Rücklauf bis zum unteren Bollinger Band bei 90,8 Euro/MWh darf angenommen werden. Die 90-Euro-Marke könnte in diesem Fall also wieder in greifbare Nähe geraten, wobei aufgrund des intakten mittelfristigen Aufwärtstrends bereits auf einem etwas höheren Preisniveau mit stärkerem Kaufinteresse gerechnet werden sollte.
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