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DailyTrading - Strom
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Technische Analyse im Energiehandel Module 1, 2 und 3

15 bis 17. September in Düsseldorf und online

100-Euro-Marke als Sprungbrett genutzt

Stefan Küster
2026-08-07 10:04 am
Zuletzt hoben wir die Bedeutung des Unterstützungs-Clusters rund um die psychologische 100-Euro-Marke sowie des 61,8%-Fibonacci-Retracements bei 99,24 Euro/MWh hervor. Bereits am Mittwoch gelang mit einem Schlusskurs von 100,40 Euro/MWh die Rückeroberung der 100-Euro-Marke. Dabei war die Form der Tageskerze einen genaueren Blick wert. Aufgrund des längeren unteren Schattens wurde deutlich, dass es zu erhöhtem Kaufinteresse kam. Die Strombullen nutzten den Kumulations-Support am Donnerstag sodann als Sprungbrett, wodurch der rot gestrichelte Korrekturtrend beendet wurde. Der Preis der Strom Cal 27 Base Futures stieg bis Tagesende um 2 Prozent auf 102,5 Euro/MWh und es kommt zu einem großen grünen Block. Die letzten drei Tageskerzen stellen dabei eine nicht idealtypische Morningstar-Formation dar, welche in der Candlestick-Analyse als kurzfristige Umkehrformation gilt. Der Morningstar signalisiert ein mögliches Ende des vorherigen Abwärtstrends sowie den Beginn eines neuen kurzfristigen Aufwärtstrends. Am Freitag startet der Strom Frontjahr Base Kontrakt mit einer Aufwärtskurslücke von 0,74 Euro/MWh bei 103,24 Euro/MWh. Bei diesem Gap wird das Verlaufstief vom 28.07. bei 102,78 Euro/MWh übersprungen, was bullish zu werten ist. Kann im nächsten Schritt auch das mittlere Bollinger Band bei 104,48 Euro/MWh überwunden werden, dürften die Strombullen weiteren Mut fassen und das Verlaufshoch bei 107,63 Euro/MWh ansteuern wollen. Unterseitig bildet der Bereich rund um die 100-Euro-Marke in Kombination mit dem grün gestrichelten Aufwärtstrend (98,46 Euro/MWh), der steigenden 50-Tage-Linie (98,32 Euro/MWh) und dem unteren Bollinger Band (98 Euro/MWh) einen breiten, kräftigen Auffangbereich.

Stabilisierung des Strompreises darf erwartet werden

Stefan Küster
2026-08-06 9:20 am
Im Strommarkt fiel der Kontrakt des Frontjahr Base bereits am Montag unter eine relevante Unterstützungszone, gebildet aus dem mittleren Bollinger Band (103,94 Euro/MWh) und dem Verlaufstief vom 28.07. bei 102,78 Euro/MWh, weshalb wir in unserer WeeklyTrading Strom-Analyse von Dienstagmorgen unsere kurzfristig bearishe Sichtweise beibehielten und einen Test der 100-Euro-Marke von oben für wahrscheinlich erachteten. Schon am Dienstag wurde die Prognose erfüllt und es kam mit 99,57 Euro/MWh sogar zu einem Tagesschlusskurs unterhalb der 100-Euro-Marke. Doch die Freude der Strombären währte nicht lange: Bereits am Mittwoch gelang mit einem Schlusskurs von 100,40 Euro/MWh die Rückeroberung der 100-Euro-Marke. Dabei ist die Form der Tageskerze durchaus einen genaueren Blick wert. Aufgrund des längeren unteren Schattens wird deutlich, dass es auf dem 61,8% Fibonacci Retracement bei 99,24 Euro/MWh zu erhöhtem Kaufinteresse kam. Der nur sehr kleine rote Kerzenkörper gibt zudem Anlass zu der Annahme, dass die Strombullen im Handel an der EEX wieder etwas mehr in den Vordergrund treten. Die 50-Tage-Linie bei 97,97 Euro/MWh und der grün gestrichelte Aufwärtstrend bei 97,98 Euro/MWh waren vom gestrigen Tagestief bei 98,70 Euro/MWh auch nicht mehr weit entfernt. Hinzu kommt, dass die Verkaufssignale von MACD und RSI nun auch schon ein paar Tage alt sind. Eine Stabilisierung des Strompreises darf also durchaus erwartet werden. Nach einem Bruch des steilen rot gestrichelten Abwärtstrends (102,51 Euro/MWh) könnten Anschlusskäufe die Folge sein. Auf der Unterseite dürfte sich jenseits des grün gestrichelten Aufwärtstrends (97,98 Euro/MWh) das Stromangebot an der EEX nochmals erhöhen, woraufhin Preisrückgänge bis auf rund 94 Euro/MWh möglich erscheinen.

Kurzfristiger Abwärtstrend intakt

Stefan Küster
2026-08-04 2:56 pm
Am Dienstag der Vorwoche markierte der Strom Cal 27 Base Future ein Zwischentief bei 102,78 Euro/MWh, das am Montagvormittag der KW 32 unterschritten wurde. Das neue Korrekturtief liegt bei 101,6 Euro/MWh, womit ein kurzfristiger intakter Abwärtstrend vorliegt. Die Indikatorenlage begleitet diese Bewegung. Der RSI ist in die neutrale Zone unterhalb von 70 Zählern zurückgefallen und hatte bereits vor Tagen ein Verkaufssignal geliefert. Der MACD generiert auf hohem Niveau ein noch relativ frisches Sell-Signal und war zuletzt so stark überdehnt wie im April, als daraus eine ausgedehnte Preiskorrektur folgte. Mit dem am Montag erfolgten Bruch des Zwischentiefs bei 102,78 Euro/MWh rückt ein Test der psychologischen 100-Euro-Marke von oben in den Fokus, zumal knapp darunter bei 99,24 Euro/MWh das 61,8%-Fibonacci-Retracement der Juni-Juli-Rally verläuft. In dieser Zone ist verstärktes Kaufinteresse zu erwarten. Stabilisierungsversuche halten wir dort für wahrscheinlich. Der aus dem Korrekturtief bei 101,6 Euro/MWh ableitbare steile rote Abwärtstrend verläuft am Dienstag der KW 32 bei 103,65 Euro/MWh und kann als kurzfristige Orientierungslinie im Falle steigender Preise dienen. Denn eine Überwindung dieses Trends auf Tagesbasis wäre kurzfristig bullish zu deuten. Weiterhin bullish zu interpretieren wäre ein Anstieg über das Verlaufshoch bei 107,63 Euro/MWh. Damit wäre der Weg in Richtung Trendhoch bei 113,17 Euro/MWh freigelegt. Der notierungsfreie Raum mit der oberen Gap-Kante bei 109,61 Euro/MWh stellt nur einen leichten Widerstand dar.

MACD zuletzt so stark überdehnt wie im April

Stefan Küster
2026-08-03 12:55 pm
Das Strom Frontjahr Base fällt am Montagvormittag der KW 32 unter das Tief vom Dienstag der vergangenen Woche bei 102,78 Euro/MWh, woraufhin ein Test der 100-Euro-Marke von oben bevorstehen könnte. Die Rahmenbedingungen aufgrund der noch relativ frischen Verkaufssignale seitens des trendfolgenden MACD auf hohem Niveau und des RSI erscheinen vielversprechend. Der MACD war zuletzt so stark überdehnt wie im April, als es damals bereits zu einer stärkeren preislichen Korrektur kam. Die 100-Euro-Marke ist auch aus einem weiteren Grund einen besonderen charttechnischen Blick wert, da kurz darunter bei 99,24 Euro/MWh das 61,8%-Fibonacci-Retracement liegt. Stärkeres Kaufinteresse sollte in dieser Region also nicht verwundern. Aufgrund des jüngsten neuen Korrekturtiefs bei 101,6 Euro/MWh am Montagvormittag kann ein kurzfristiger steiler roter Abwärtstrend in den Chart eingezeichnet werden. Dieser verläuft aktuell bei 104,79 Euro/MWh und muss von den Stromhändlern zunächst noch bestätigt werden. Das letzte Verlaufshoch der laufenden Korrektur vom Mittwoch der vergangenen Woche liegt bei 107,63 Euro/MWh. Ein Anstieg darüber müsste bullish interpretiert werden, woraufhin die Preise nach dem Schließen des notierungsfreien Raumes in Richtung Trendhoch bei 113,17 Euro/MWh ansteigen könnten.

MACD mit frischem Verkaufssignal

Stefan Küster
2026-07-31 10:09 am
Das Strom Frontjahr Base hat in dieser Woche eine starke Korrektur durchlaufen. Sowohl der steile rote als auch der grüne Aufwärtstrend wurden gebrochen. Die Korrektur endete am Dienstag zwischen dem 38,2%- und dem 50%-Fibonacci-Retracement bei 102,78 Euro/MWh. Eine Korrektur bis in diesen Bereich gilt als normale bzw. gesunde Korrektur innerhalb eines starken Trends. Aufgrund der stark überhitzten Indikatoren und des nun erfolgten Verkaufssignals des MACD könnten die Kurse auch noch weiter Schwäche zeigen. Am mittleren Bollinger Band bei 103,22 Euro/MWh ist jedoch mit einer Stabilisierung zu rechnen. Ein Rutsch unter das Dienstagtief bei 102,78 Euro/MWh könnte einen Test der 100-Euro-Marke von oben zur Folge haben. Da kurz darunter bei 99,24 Euro/MWh auch das 61,8%-Fibonacci-Retracement liegt, ist hier mit stärkerem Kaufinteresse zu rechnen. Das letzte Verlaufshoch der Korrektur vom Mittwoch befindet sich bei 107,63 Euro/MWh. Ein Anstieg darüber müsste bullish interpretiert werden, woraufhin die Preise nach dem Schließen des notierungsfreien Raumes in Richtung Trendhoch bei 113,17 Euro/MWh ansteigen könnten.
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