DailyTrading - Strom
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Strom Cal 27 Base fällt unter kurzfristig relevanten Support
Stefan Küster
2026-09-29 1:50 pm
Der Strom Cal 27 Base Future fällt zum Zeitpunkt der Erstellung der Analyse unter den kurzfristig relevanten Support bei 126 Euro/MWh. Simultan werden das mittlere Bollinger-Band (127,83 Euro/MWh) und das 23,6%-Fibonacci-Retracement (126,73 Euro/MWh) unterschritten. Damit erhöht sich die Chance für eine Ausweitung der Korrektur, so dass die Notierung in Richtung Hammer-Tief bei 122,25 Euro/MWh und bis zum 38,2%-Fibonacci-Retracement bei 120,82 Euro/MWh weiter abgeben könnte. Hier befindet sich der nächste starke Support. MACD und RSI stützen das negative Sentiment und sind beide weiter bearish zu interpretieren. Bullisher stellt sich die charttechnische Ausgangslage erst wieder dar, wenn der rot gestrichelte korrektive Abwärtstrend bei 129,48 Euro/MWh und im Anschluss die letzten drei Tageshochs bei aufgerundet 131 Euro/MWh überschritten werden. In diesem Kontext wäre ein preislicher Hochlauf bis zum oberen Bollinger-Band (135,35 Euro/MWh) bzw. bis zum Trendhoch bei 136,91 Euro/MWh anzunehmen.
Innerhalb der Trading-Range kurzfristig neutral
Stefan Küster
2026-09-28 11:07 am
Das Strom Frontjahr Base befindet sich nach dem kräftigen Anstieg von 98,70 Euro/MWh im August bis auf 136,91 Euro/MWh Mitte September in einer Korrekturphase. In die neue Handelswoche startet der Strom-Future mit einer Aufwärtskurslücke von 1,39 Euro/MWh. Damit notiert der Kurs jedoch weiterhin unter dem korrektiven Abwärtstrend und dem horizontalen Widerstand bei 130,71 Euro/MWh. Der markierte bullishe Hammer signalisiert allerdings Kaufinteresse nach Kursrücksetzern. Zugleich konnte sich die Notierung zuletzt oberhalb des mittleren Bollinger-Bandes bei derzeit 127,63 Euro/MWh behaupten. Eine Bestätigung für die Wiederaufnahme der Aufwärtsbewegung steht dennoch aus. Für ein Kaufsignal müsste der Kontrakt den kurzfristigen Abwärtstrend sowie die Hürde bei 130,71 Euro/MWh nachhaltig überwinden. Ein entsprechender Tagesschluss und anschließende Anschlusskäufe würden die bullishe Aussage des Hammers stärken. Dann würden zunächst das obere Bollinger-Band bei 135,85 Euro/MWh und anschließend das aktuelle Trendhoch bei 136,91 Euro/MWh in den Fokus rücken. Die Indikatoren liefern bislang keine einheitliche Bestätigung. Der MACD notiert mit 4,11 unter seiner Signallinie bei 4,87 und zeigt damit weiterhin ein Sell-Signal. Das negative Histogramm unterstreicht das bearishe Momentum. Der RSI fällt ebenfalls weiter zurück und ist damit negativ zu interpretieren. Unterhalb des mittleren Bollinger-Bandes bildet das 23,6%-Fibonacci-Retracement bei 126,73 Euro/MWh zusammen mit der horizontalen Unterstützung bei 126,03 Euro/MWh eine wichtige Auffangzone. Deren Unterschreiten würde die Stabilisierung infrage stellen und eine Ausweitung der Korrektur bis 122,25 Euro/MWh (Tief des Hammers) bzw. 120,82 Euro/MWh (38,2%-Fibo-Retracement) begünstigen. Die charttechnische Ausgangslage stellt sich folglich kurzfristig innerhalb der Grenzen von 131 Euro/MWh auf der Ober- und 126 Euro/MWh auf der Unterseite neutral dar.
Bullishe Hammerkerze wirkt nach
Stefan Küster
2026-09-24 9:30 am
Nachdem der Strom Cal 27 Base Future am Dienstag den grün gestrichelten Aufwärtstrend und relevante Unterstützungen intraday unterschritten hatte, zeigte sich das Bild zunächst bearish. Mit einem Tagestief von 122,25 Euro/MWh erreichte der Future die nächste Auffangzone in Form des 38,2%-Fibo-Retracements bei 120 Euro/MWh allerdings nicht ganz. Stattdessen setzte unerwartet starker Kaufdruck ein, der am Dienstag zu einer imposanten, wenn auch roten, bullishen Hammerkerze (siehe Kreismarkierung) führte. Der Schlusskurs am Dienstag lag sogar wieder oberhalb des grünen Aufwärtstrends. Am Mittwoch kam es nicht zu einer Fortsetzung der Kaufdynamik, aber auch nicht zu einer bearishen Tageskerze. Stattdessen bildete sich ein „Short Day“ mit geringer Schwankungsbreite aus, der die Unsicherheit der Marktteilnehmer widerspiegelt. Weder Strombulle noch -bär hat sich klar positioniert und aus der Deckung gewagt. Die bullishe Hammerkerze sollte jedoch nicht vorschnell abgehakt werden, denn sie wirkt weiterhin nach. Am Donnerstag eröffnet der Strom-Future mit einer Aufwärtskurslücke von 1,28 Euro/MWh bei 128,17 Euro/MWh. Dabei sollte das Hoch des Hammers nach wie vor im Fokus bleiben. Dieses liegt bei 129,61 Euro/MWh. Schließt der Stromkontrakt oberhalb des Hammerhochs, wäre mit einer Fortsetzung des Kaufinteresses und steigenden Preisen zu rechnen. Kann im Nachgang auch der korrektive Abwärtstrend bei 131,46 Euro/MWh überwunden werden, erscheint ein Anstieg bis zum aktuellen Trendhoch bei 136,91 Euro/MWh wahrscheinlich. Auf der Unterseite wäre ein Tagesschlusskurs unterhalb des mittleren Bollinger-Bandes bei 126,10 Euro/MWh kurzfristig bearish zu werten. In diesem Fall könnte das Tief des Hammers bei 122,25 Euro/MWh erneut angesteuert werden.
Aufwärtstrend seit Anfang August gebrochen
Stefan Küster
2026-09-22 1:44 pm
In unserer WeeklyTrading Strom Analyse von heute Morgen 7:00 Uhr hatten wir bereits auf das „Bearish Engulfing“ Candlestick-Muster zum Start in die neue Handelswoche 39 hingewiesen. Wir sahen die Chance für kurzfristig fallende Preise und positionierten unseren Börsentacho auf Rot. Denn das „Bearish Engulfing“ erwischte die Stromhändler auf dem falschen Fuß. Die Formation besteht aus einer kleinen grünen Kerze, deren Körper am Folgetag von einer großen roten Kerze vollständig umschlossen wird. Der Strom-Kontrakt eröffnete also oberhalb des Vortagesschlusses mit einem Up-Gap, drehte im Handelsverlauf unerwartet tiefer und schloss abschließend sogar unterhalb der Vortageseröffnung. Damit sitzen sämtliche Stromhändler, die nach der Aufwärtskurslücke long gegangen sind, auf Buchverlusten. Diese werden zu Glattstellungs- und Absicherungsverkäufen gezwungen, sollten die Preise am Folgetag weiter fallen (was der Fall ist) und verstärken damit den Abgabedruck zusätzlich, weshalb dem Muster nach einem Aufwärtstrend auch eine überdurchschnittlich hohe Umkehrwahrscheinlichkeit zugeschrieben wird. Nach dem Bruch des grün gestrichelten Aufwärtstrends und dem Unterschreiten des letzten Verlaufstiefs bei 126 Euro/MWh ist der kurzfristige Abwärtstrend intakt. Die nächste Auffangzone liegt im Bereich 120 Euro/MWh, wo das 38,2%-Fibonacci-Retracement und das Verlaufstief vom 04.09. bei 119,42 Euro/MWh zusammenfallen. Dort ist mit stärkerem Kaufdruck zu rechnen. Gestützt wird die kurzfristig bearishe These von MACD und RSI, da der MACD auf hohem Niveau ein Verkaufssignal generiert und damit dem Beispiel des RSI folgt. Ein erneuter Anstieg über das Hoch der Engulfing-Kerze vom Montag bei 133,48 Euro/MWh wäre dagegen bullisher zu werten und ließe einen Test des Trendhochs bei 136,91 Euro/MWh erwarten.
Nach Up-Gap Stimmungsumschwung
Stefan Küster
2026-09-21 11:34 am
Letzte Woche Montag verzeichnete der Strom Frontjahr Base Future sein derzeitiges Trendhoch bei 136,91 Euro/MWh. Am Dienstag kam es zu einem starken Rücksetzer und einer großen roten Tageskerze. Dies sollte der Beginn einer deutlicheren Korrekturphase darstellen. Im Wochentief fiel der Kontrakt bis auf 126,03 Euro/MWh und testete dabei das 23,6%-Fibonacci-Retracement bei 126,73 Euro/MWh. Das Aufwärtsgap vom 09.09. mit der unteren Gap-Kante bei 126,55 Euro/MWh wurde geschlossen. Der Wochen-Schlusskurs am Freitag lag bei 131,58 Euro/MWh und damit wieder über der 130-Euro-Marke. Zu Beginn der neuen Handelswoche 39 startet das Strom Frontjahr Base zunächst mit einer Aufwärtskurslücke von 1,9 Euro/MWh bei 133,48 Euro/MWh. Doch aufgrund der diplomatischen Entspannungssignale im Nahen Osten und einem Rückfall des Ölpreises auf die 100-Dollar-Marke von oben, fällt auch der Stromfuture gegen 15:00 Uhr um 2,9 Prozent zurück. Wenn die Kurse erst mit einem Up-Gap starten und dann überraschend stark abgeben, führt das zu einem unerwarteten Stimmungsumschwung. Die Stromhändler werden auf dem falschen Fuß erwischt. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieser Analyse wird auch das Tief vom Vortag unterboten, was bearish zu interpretieren ist. Doch der nächste Support ist nicht mehr weit entfernt. Bei 126,7 Euro/MWh sind die Notierungen bereits in der letzten Woche nach oben abgeprallt. Eine Stabilisierung des Strompreises sollte auf diesem Niveau folglich nicht verwundern. Können die Strombären weiter dominieren und einen Bruch des grün gestrichelten Aufwärtstrends bei 126,5 Euro/MWh auf Tagesbasis herbeiführen, wäre ein charttechnisches Verkaufssignal generiert, womit weiter fallende Preise in Aussicht gestellt werden könnten. Die nächste Auffangzone befindet sich im Bereich 120 Euro/MWh. Dort wartet das 38,2%-Fibonacci-Retracement und das Verlaufstief vom 04.09. bei 119,42 Euro/MWh. Stärkerer Kaufdruck sollte auf diesem Niveau nicht verwundern. Ein erneuter Anstieg über die 130-Euro-Marke bzw. über das aktuelle Tageshoch bei 133,48 Euro/MWh wäre wieder bullisher zu werten.






