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Aufgrund der Osterferien entfallen die WeeklyTrading Analysen in der KW 15. Vielen Dank für Ihr Verständnis und natürlich Frohe Ostern!
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© Shell
Trump kündigt harte Kämpfe an und droht erneut mit Angriffen auf iranische Kraftwerke
2026-04-02
Am Donnerstagmorgen legen die Energiemärkte kräftig zu. Die Rede von US-Präsident Trump in der vergangenen Nacht konnte die Märkte nicht beruhigen. Zwar wiederholte er seine Ankündigung aus den sozialen Medien, dass der Krieg in zwei bis drei Wochen beendet sei. Andererseits verstrickte er sich in Widersprüche: Wenn die USA den Krieg beendeten, würde die Straße von Hormus von alleine wieder geöffnet. Aber sollten der Iran sie nicht öffnen, würden die USA das Land „in die Steinzeit bombardieren, wo sie hingehören“ und Elektrizitätskraftwerke angreifen. Keine der Aussagen war neu. Die NATO erwähnte Trump nicht ein einziges Mal. Der heutige Handelstag ist der letzte vor dem langen Osterwochenende. An der EEX und der ICE Endex sind sowohl der Karfreitag als auch der Ostermontag handelsfreie „Börsenfeiertage“.

© Maxime Levrel
Trump will Krieg beenden – kündigt Rede an
2026-04-01
In der Nacht zu Mittwoch hat US-Präsident Trump gegenüber Reportern erklärt, in zwei bis drei Wochen den Krieg mit dem Iran beenden zu wollen. Er kündigte eine TV-Ansprache für Mittwochabend an. Die Energiemärkte reagieren bearish auf diese Ankündigung, während die Aktienmärkte zulegen. Der Nikkei in Japan legte über Nacht knapp 5 Prozent zu, der koreanische Kospi gewann knapp 9 Prozent. Beide Länder hängen besonders an Energielieferungen aus dem Persischen Golf und die Aktienmärkte dort waren im Zuge des Kriegs stark unter Druck geraten. Nach dem Kontraktwechsel ist am Ölmarkt nun der Brent Juni-Kontrakt der neue Frontmonats-Future. Er liegt heute 2 Prozent im Minus, nachdem er bereits gestern rund 3 Prozent verloren hatte. Der ehemalige Frontmonat Mai gewann gestern an seinem letzten Handelstag circa 5 Prozent .

© EDF Energy
Weiterhin Unklarheit im Nahen Osten
2026-03-31
Am heutigen Dienstag handeln die Energiemärkte bislang leicht schwächer. An der Gesamtsituation hat sich nichts geändert: Die Straße von Hormus bleibt geschlossen, abwechselnd gibt es Durchhalteparolen („vielversprechende Verhandlungen“) oder Drohungen gegen den Iran von US-Präsident Trump. Während einerseits Pläne für den Einsatz von Bodentruppen kursieren, schreibt das Wall Street Journal, dass Trump einen Rückzug ohne Wiedereröffnung der Straße von Hormus erwägt. Je länger die Situation anhält, desto größer wird der Schaden für die Energiemärkte und die Weltwirtschaft.

© Chevron
Keine Entspannung durch Trump-Fristverschiebung – LNG-Ausfälle durch Zyklon vor Australien
2026-03-27
„I am pausing the period of Energy Plant destruction by 10 Days to Monday, April 6, 2026, at 8 P.M., Eastern Time.” Laut US-Präsident Trump erfolgte die Verschiebung der Frist auf Wunsch des Iran. Dies wird laut Wall Street Journal allerdings vom Iran zurückgewiesen. Bemerkenswert ist, dass die Verschiebung der Frist die Energie- und Finanzmärkte nicht entlastet. Die Strom- und Gas-Futures eröffnen mehrheitlich im Plus. Die US-Aktienmärkte gerieten am Donnerstag auch die Börsen in Asien am Freitag unter Druck. Die Sorge vor einem langwierigen Konflikt stützt die Öl- und Gasnotierungen. Zudem setzen sich die Angriffe fort und weitere Schäden an Energieinfrastruktur sind nicht auszuschließen.

(Karte: NordNordWest, Lizenz: Creative Commons by-sa-3.0 de)
Hoffnung auf schnelle Verhandlungserfolge schwindet
2026-03-26
Am Donnerstag handeln die Öl- und Gasmärkte bisher deutlich im Plus. Die Hoffnung auf eine schnelle Verhandlungslösung für den Iran schwindet. Anscheinend finden noch gar keine direkten Verhandlungen statt. In der Nacht zu Samstag läuft die verlängerte Deadline für die Öffnung der Straße von Hormus aus. Die Unsicherheit bleibt also groß und je mehr Zeit verstreicht, desto kritischer wird die Lage an den Energiemärkten.

© Deutsche Börse AG
USA legen 15-Punkte-Plan vor – Iran dementiert Verhandlungen weiter
2026-03-25
Am Mittwochmorgen starten die Energiemärkte deutlich im Minus. Das Strom Cal 27 Base eröffnet beispielsweise mit einem Gap-Down von 2,6 Euro/MWh. Der TTF Gas Frontmonat fällt mit einer Kurslücke von 2,63 Euro/MWh. Die TTF Gas-Future notieren kurz vor 10 Uhr rund neun Prozent leichter. Nach der Diskrepanz am Dienstag folgt Gas damit auch wieder Rohöl Brent. Das schwarze Gold handelt um kurz vor 10 Uhr bei rund 98 USD/bbl. Der Markt bleibt aber auf Richtungssuche und wartet auf neue Signale im Iran-Krieg.
