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© Aramco
Ölexporte aus Nahem Osten nahe Vorkriegsniveau
2026-09-30
Am Mittwoch stehen die Energiemärkte bislang im Plus. Der TTF Gas Frontmonat steht 0,6 Prozent höher, das TTF Gas Frontjahr notiert ebenfalls 0,6 Prozent fester. Die EUAs stehen mit minus 0,2 Prozent nahezu unverändert da. Aus dem Nahen Osten gibt es keine neuen Entwicklungen zu vermelden, die Märkte warten auf neue Impulse. Die Ölexporte aus dem Nahen Osten nehmen weiter zu und die Sperrung der Straße von Hormus verliert an Kraft. Zolldaten zeigen deutliche Rückgänge bei den chinesischen LNG-Importen.

© Aramco
Hängepartie im Nahen Osten – warten auf Impulse
2026-09-29
Am Dienstag handelt der Gasmarkt bisher leicht höher, während die EUAs etwas abgeben. Auffällig ist, dass das kurze Ende des Strommarkts deutlich verliert. Der deutsche Frontmonat Base notiert um 9:35 Uhr knapp 3 Prozent im Minus bei 159,67 Euro/MWh. Nach der Zurückweisung des iranischen Plans zur Öffnung der Straße von Hormus durch US-Präsident Trump scheinen die Gespräche im Hintergrund weiterzulaufen. Zugleich nehmen die Ölexporte aus dem Nahen Osten unabhängig davon weiter zu.

BAW_Bundesanstalt für Wasserbau
Trockenheit stresst Energiemarkt
2026-09-25
Nach den Kursanstiegen am Donnerstag reagieren die Energiemärkte am Freitagmorgen mit Abschlägen. Weiterhin bleibt Nahost preisbestimmend und wirkt abhängig von Eskalation und Entspannung preistreibend bzw. -drückend. Die norwegischen Wartungen laufen derweil aus, allerdings kommt es in Frankreich und am Rhein weiterhin zu wetterbedingten Einschränkungen.

rawpixel.com
Trump trifft Xi, Ausspeicherung zieht an
2026-09-24
Die Energiemärkte starten am Donnerstagmorgen überwiegend moderat fester in den Handel. Die deutschen Stromkontrakte im Base legen rund 0,8 Prozent zu, während sich der Gasmarkt uneinheitlich zeigt: Das TTF Gas Frontjahr legt deutlich zu, während das kürzere Ende nachgibt. Der EUA Dez. 26 Kontrakt notiert rund 0,6 Prozent über dem Vortagesschluss. Der Brent Crude Frontmonat handelt nach seiner gestrigen Rally bei 103,30 USD/bbl (plus 0,2 Prozent). Die Positionen der USA und des Iran bleiben trotz der jüngsten Gespräche weit auseinander, sodass ein schneller diplomatischer Durchbruch vorerst nicht absehbar ist. Zusätzliche Aufmerksamkeit gilt heute dem Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Chinas Präsident Xi Jinping in Washington, bei dem neben Handel und Technologie auch der Iran-Konflikt auf der Agenda steht. Am Gasmarkt ist die Einspeicherung mit den zuletzt kühleren Temperaturen deutlich zurückgegangen und es wurde sogar verstärkt ausgespeichert.

© Maxime Levrel
USA und Iran führen Gespräche, aber Einigung nicht in Sicht
2026-09-23
Der Verkaufsdruck an den Energiemärkten ließ im gestrigen Handel bereits zur Mittagszeit nach. Im weiteren Verlauf stabilisierten sich die Notierungen wieder und schlossen mehrheitlich in der Nähe ihrer Eröffnungsniveaus. Am Mittwochmorgen zeigt sich ein gemischtes Bild. Der TTF Gas Frontmonat notiert rund 2 Prozent im Plus, wobei der Anstieg teilweise auf die nachgebenden Notierungen am gestrigen Abend ab 19 Uhr zurückzuführen ist, als der Stromhandel bereits beendet war. Die Strom-Futures starten dagegen mit Abschlägen in den Handel. Auch der Brent Crude Frontmonat notiert um 9:45 Uhr nahezu unverändert zum Vortag. Im Fokus bleibt insbesondere die diplomatische Entwicklung zwischen den USA und dem Iran. Ein schneller Durchbruch wurde gestern auf der UN-Generalversammlung erwartungsgemäß nicht erzielt. Entscheidend wird nun sein, wie sich die weiteren Gespräche entwickeln. Abseits davon sorgt ein möglicher Diesel-Exportstopp der USA für Aufregung an den Märkten. Auf die USA entfallen rund 20 Prozent des weltweiten seewärtigen Dieselhandels, entsprechend groß wären die möglichen Auswirkungen auf die internationale Produktversorgung.

Yerpo
Blicke richten sich auf UN-Versammlung in New York
2026-09-22
Nach dem starken Abverkauf zum Wochenstart am gestrigen Montag notieren die Energiemärkte am heutigen Dienstagmorgen etwas fester. Der Brent Crude Frontmonat notiert um 9:45 Uhr 1,00 Prozent höher. Die gestrigen Preisrückgänge erfolgten nach Aussagen von US-Präsident Trump am Sonntag, er sei offen für Gespräche mit Irans Präsident Pezeshkian am Rande der UN-Generalversammlung in New York. Eine Bestätigung, dass es tatsächlich zu einem Treffen der beiden kommt, gibt es bisher nicht. Dafür ist ein Treffen zwischen Trump und dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj geplant. Zudem wird erneut eine Rede Trumps erwartet. Die Versammlung startet heute um 15:00 Uhr deutscher Zeit.
