Ihr Account wurde aufgrund von Inaktivität
in den Standby-Modus versetzt.

Um Ihren Account wieder freizuschalten, kontaktieren Sie bitte Carsten Theede.
theede@enerchase.de
+49 2154 880 938 5
+49 151 1282 7679

DailyReport E-Paper

Der DailyReport erscheint in der KW 34 urlaubsbedingt nur in eingeschränktem Umfang (ohne EMD, Hedging View und Outlook).

Dieser Inhalt ist in Ihrem Abo nicht enthalten.

Bei Fragen zu unserem Angebot, einem unverbindlichem Testzeitraum oder sonstigen Anliegen kontaktieren Sie einfach Carsten Theede.

theede@enerchase.de
+49 2154 880 938 5
+49 151 1282 7679
© EDF Energy
Energiemärkte im Sommerloch
2026-08-14
Die Energiemärkte handeln am heutigen Freitag bislang seitwärts, konkrete Impulse aus Wirtschaft oder Politik bleiben Mangelware. Kritisch bleibt vor allem die Lage rund um die Straße von Hormus, wo erneut zwei Adnoc-Tanker angegriffen wurden. Zusätzlich sorgt Hegseths Ankündigung einer zeitlich unbegrenzten Iran-Blockade für wenig Hoffnung auf eine kurzfristige Lösung. Hinzu kommen die anhaltende Hitzewelle mit ihren Folgen für die französische Kernkraft sowie die europaweit schwache Wasserkraft. Auf der Gasseite bleibt das Bild ebenfalls angespannt: Die EU-weite Einspeicherung liegt weiterhin deutlich unter Vorjahresniveau.
© Deutsche Börse AG
Energiemärkte warten auf neue Impulse
2026-08-13
Der Energiemarkt zeigt sich am heutigen Donnerstagmorgen gegen 9:30 Uhr schwächer, die Veränderungen fallen aber vergleichsweise moderat aus, was zum einen an wenig neuen Entwicklungen, aber auch an den Sommerferien liegen dürfte: 12 von 16 Bundesländern, darunter Bayern, Baden-Württemberg und NRW haben aktuell Sommerferien. Aktuell im Fokus bleibt die Hitzewelle mit ihren Auswirkungen auf die französische Kernkraft und die europäische Wasserverfügbarkeit, die laut Prognosen aber voraussichtlich nächste Woche beendet ist. Auch geopolitisch bleibt die Lage angespannt und es sind immer noch keine Verhandlungsfortschritte in Sicht: Während Trump die Straße von Hormus als vollständig unter US-Kontrolle bezeichnet, widerspricht Teheran postwendend und pocht auf eine fortbestehende Blockade, symptomatisch für die verhärteten Fronten.
© Pixabay
Hitzewelle startet, keine Fortschritte in Nahost
2026-08-12
Die Energiemärkte starten nach der gestrigen Schwäche fester. Der Brent Crude Frontmonat bleibt in der Nähe der 90-USD-Marke und notiert im bisherigen Handel 0,6 Prozent im Plus bei rund 89,50 USD/bbl. Der TTF Gas Frontmonat und das TTF Gas Frontjahr handeln 1,3 bzw. 1,8 Prozent fester. Wesentliche Änderungen in der Ausgangslage zeigen sich nicht. Die Lage in Nahost bleibt unübersichtlich zwischen Hoffnungen, Drohgebärden und tatsächlichen Zwischenfällen. Zudem startet nun die nächste Hitzewelle.
© Aramco
Hitze und Hormus treiben die Preise
2026-08-11
Am Montag kam es an den Energiemärkten zu einem deutlichen Preisanstieg, am Dienstag eröffnet der TTF-Gasmarkt leicht im Minus. Anders als in den Wochen zuvor war es diesmal kein einzelnes Ereignis oder eine einzelne Trump-Äußerung, die den Kaufdruck derart erhöhte. Vielmehr platzten die jüngsten Hoffnungen auf eine baldige Hormus-Öffnung erneut, denn die Positionen der USA und des Irans liegen weiterhin deutlich auseinander. Zudem droht stets eine weitere Eskalation. Am Montag griffen ukrainische und Huthi-Kräfte erneut Raffinerien in Russland, Saudi-Arabien und Libyen an, während Trump seine Reparationsforderung an den Iran nun auch auf Schäden aus den Konflikten im Libanon, in Syrien, im Jemen und in Gaza ausweitete. Zwar erklärte Trump, die Straße von Hormus sei inzwischen von Minen geräumt und „offen“, der Schiffsverkehr verharrt jedoch praktisch im Stillstand. Der Iran kündigte zudem an, künftig Durchfahrtsgebühren für die Meerenge zu erheben.
KI-generiert
Energiemärkte zwischen Hoffen und Bangen
2026-08-07
Die Energiemärkte zeigen zur Eröffnung am Freitag ein gemischtes Bild. Nach der bereits schwächeren Eröffnung notiert der TTF Gas Frontmonat gegen 10 Uhr 3,3 Prozent im Minus. Auch der Strom Frontmonat notiert nach einer festeren Eröffnung aktuell 0,6 Prozent leichter, während das Strom Frontjahr Base 0,5 Prozent im Plus handelt. Der EUA Dez.26 Future (plus 0,7) und der Brent Crude Frontmonat (plus 1,0 Prozent) zeigen auch nach oben. Der Blick bleibt weiterhin auf Nahost gerichtet. Der Huthi-Eskalation vom Donnerstag folgt eine weitere Zuspitzung: Riad warnt laut Reuters vor unmittelbar bevorstehenden koordinierten Angriffen der Huthis und iranisch unterstützter irakischer Milizen. Als Reaktion darauf wollen Saudi-Arabien, die Türkei und Pakistan noch am Freitag einen gemeinsamen Verteidigungspakt unterzeichnen. Bei der Hormus-Frage bleibt die Lage widersprüchlich: Trump bezeichnete die Meerenge in der Nacht als „sozusagen offen“, nannte aber anders als an den Vortagen keinen konkreten Zeitpunkt für eine Einigung mehr. Iran wiederum prüft laut Reuters einen Gesetzentwurf, der US-amerikanischen, israelischen und anderen als „feindlich“ eingestuften Schiffen die Durchfahrt untersagen und bei Verstößen Strafzahlungen von bis zu 20 Prozent des Frachtwerts vorsehen würde, während ein hoher US-Beamter am Donnerstagabend betonte, temporäre Routen müssten genehmigungs- und gebührenfrei bleiben.
Matthew Smith @ Flickr
Einigung zur Straße von Hormus – Mehr Kontrolle für Iran?
2026-08-06
Nach der Einigung zwischen dem Iran und dem Oman über einen zukünftigen Modus für die Kontrolle der Straße von Hormus kommt der Verkehr in der Meerenge überraschend zum Erliegen. Eine finale Erklärung beider Länder ist noch in Arbeit. Die USA waren an dem Prozess offenbar nicht direkt beteiligt. Daher wird die Reaktion der USA mit Spannung erwartet. Sollte dem Iran die Kontrolle über alle einfahrenden Schiffe gewährt werden, wäre dies ein großes Zugeständnis an den Iran. Am Donnerstag reagierten die Energiemärkte zunächst mit leichten Preisaufschlägen. Der TTF Gas Frontmonat und der Strom Frontmonat Base handeln gegen 9:30 Uhr aber wieder im Minus.
Durch Klicken auf "Akzeptieren" stimmen Sie der Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät zu. Sehen Sie sich unsere Datenschutzerklärung für weitere Informationen an.