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Winter und Nahost halten die Volatilität hoch
2026-10-05 12:15 pm
Die Energiemärkte bleiben von hoher Volatilität geprägt: Zwar sprechen die Fundamentaldaten gegen einen starken Preisanstieg, doch die Risiken bleiben hoch. Vor allem die Eskalation im Nahen Osten, die Wintertemperaturen und die niedrigen europäischen Speicherstände dürften den weiteren Verlauf bestimmen. Europa ist dabei auf Gaslieferungen aus den USA und (noch) Russland angewiesen.

© Stefan Küster (enerchase)
Nahostkonflikt und Winter halten Risiken hoch
2026-09-28 1:05 pm
Die Energiemärkte bleiben von hoher Unsicherheit geprägt: Während TTF-Gas zuletzt deutlich korrigiert hat, bestehen die fundamentalen Risiken fort. Vor allem der Nahostkonflikt, niedrige europäische Speicherstände und die Witterung dürften den weiteren Verlauf bestimmen. Mittelfristig könnte ein stark wachsendes globales LNG-Angebot die Versorgungslage jedoch spürbar entspannen.

© Deutsche Börse AG
Rally pausiert – geopolitische Risiken und Speicherfrage bleiben ungelöst
2026-09-21 1:10 pm
Die Rally an den Energiemärkten hat zuletzt deutlich an Dynamik verloren, obwohl die geopolitischen Risiken und die angespannte Versorgungslage fortbestehen. Gleichzeitig sorgen schwache Gasspeicherstände, der bevorstehende Höhepunkt der norwegischen Wartungssaison und die unsichere Lage im Nahen Osten weiter für Nervosität. Gegenwind kommt zunehmend von der Konjunktur, steigenden Zinsen und einer nachlassenden spekulativen Unterstützung der Aufwärtsbewegung.

© Pixabay
„If you panic, panic first“ – Nahost-Eskalation trifft auf Nervosität vor dem Winter
2026-09-14 12:55 pm
Die Energiemärkte bleiben nach der jüngsten Rally von hoher Nervosität geprägt. Während eine Korrektur zunehmend plausibel erscheint, sorgen die erneute Eskalation im Nahen Osten, knappe physische Energieströme und die Sorge vor dem Winter für anhaltenden Preisdruck.

© Chevron
Nur schwache oder sogar zweifelhafte Entlastungsfaktoren
2026-09-07 12:40 pm
Die Lage am Erdgasmarkt hat sich zuletzt weiter zugespitzt, weil sich der Sommer unweigerlich dem Ende zuneigt und das Zeitfenster für die Befüllung der Speicher immer kleiner wird. Auch Bundeskanzler Merz hat die niedrigen Speicherstände inzwischen thematisiert, was wiederum den Druck auf die ohnehin schon kritisch beäugte Wirtschaftsministerin Reiche erhöhte. Dies ist deshalb der Fall, weil in den meisten Analyseszenarien die Europäische Union mit Lagerbeständen in den Winter starten wird, die auf oder nahe dem niedrigsten Stand seit mehr als einem Jahrzehnt liegen. Niedrige Bestände erhöhen wiederum die Wahrscheinlichkeit wetterbedingter Preisspitzen, zumal wenn die EU unter Zeitdruck versucht, sich zusätzliches LNG am Spotmarkt zu sichern. Diesem Szenario will sich zwar niemand aussetzen, doch woher sollen die benötigten Mengen an Erdgas zu einem einigermaßen akzeptablen Preis kommen?

Defense Visual Information Distribution Service (Public Domain)
Nahost eskaliert erneut – Speicherlücke und Wartungen stützen Energiemärkte
2026-08-31 12:25 pm
Die jüngste Eskalation im Nahen Osten rückt die Straße von Hormus zum Wochenstart erneut in den Fokus der Energiemärkte. Gleichzeitig sorgen niedrige Gasspeicherstände, die beginnende norwegische Wartungssaison und anhaltende Einschränkungen bei den LNG-Flüssen für zusätzliche Aufmerksamkeit.

