WeeklyReport

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© Orsted
Kaltflaute verschärft die Lage vor den Midterms
2026-11-02 12:30 pm
Im Fokus der aktuellen Woche steht die US-Zwischenwahl am Dienstag. Nach den Berichten über mögliche US-Schläge gegen den Iran nach den Wahlen ist offen, ob sie tatsächlich folgen: Israel drängt darauf, Trump will den Verhandlungen möglicherweise noch Zeit geben. Dazu verschärft die aktuell kühle, windarme Witterung die Lage bei ohnehin geringer gefüllten Gasspeichern. Solange kein diplomatischer Durchbruch gelingt, überwiegen die Aufwärtsrisiken.

Defense Visual Information Distribution Service (Public Domain)
Drohende Eskalation nach den Wahlen verschärft die angespannte Lage
2026-10-26 12:55 pm
Vor den Wahlen in Israel und den USA ist im Nahen Osten keine Annäherung in Sicht, und Entspannungsmeldungen verpuffen schnell. Zudem ist nach den Wahlen eine weitere Eskalation zu befürchten. Hinzu kommen niedrig gefüllte Gasspeicher und stark reduzierte LNG-Lieferungen aus der Golf-Region. Im Emissionshandel sind die Reformdetails trotz erster Einigungen weiterhin offen. Die Risiken für Öl, Gas und Strom bleiben damit klar nach oben gerichtet.

Quelle: Fars News Agency / Wikimedia Commons, CC BY 4.0
Rally an den Energiemärkten hält an, Schiffsangriffe in Nahost erreichen neuen Rekord
2026-10-19 1:00 pm
Die Eskalation im Nahen Osten, die niedrig gefüllten europäischen Gasspeicher und die schwachen LNG-Lieferungen aus dem Golf bestimmen weiter das Bild. Gas, Strom und Öl legten auf Wochensicht deutlich zu, nur die EUAs gaben nach. Die EUAs belastet vor allem die Unruhe an den Finanzmärkten. Die Risiken für die Preise bleiben damit nach oben gerichtet.

© QatarEnergy LNG
Hoffnung auf Entspannung verfliegt, Winterrisiken bleiben hoch
2026-10-12 1:15 pm
Gas und Strom haben Preisregionen erreicht, die zuletzt 2023 vorherrschten. Treiber sind vor allem die Eskalation im Nahen Osten, kühlere Temperaturprognosen und die niedrigen Füllstände der europäischen Gasspeicher. Auch der physische Ölmarkt bleibt extrem angespannt. Die Risiken für die Preise bleiben mit Blick auf den Winter damit klar nach oben gerichtet.

AI
Winter und Nahost halten die Volatilität hoch
2026-10-05 12:15 pm
Die Energiemärkte bleiben von hoher Volatilität geprägt: Zwar sprechen die Fundamentaldaten gegen einen starken Preisanstieg, doch die Risiken bleiben hoch. Vor allem die Eskalation im Nahen Osten, die Wintertemperaturen und die niedrigen europäischen Speicherstände dürften den weiteren Verlauf bestimmen. Europa ist dabei auf Gaslieferungen aus den USA und (noch) Russland angewiesen.

© Stefan Küster (enerchase)
Nahostkonflikt und Winter halten Risiken hoch
2026-09-28 1:05 pm
Die Energiemärkte bleiben von hoher Unsicherheit geprägt: Während TTF-Gas zuletzt deutlich korrigiert hat, bestehen die fundamentalen Risiken fort. Vor allem der Nahostkonflikt, niedrige europäische Speicherstände und die Witterung dürften den weiteren Verlauf bestimmen. Mittelfristig könnte ein stark wachsendes globales LNG-Angebot die Versorgungslage jedoch spürbar entspannen.

