WeeklyReport

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KI-generiert
Fundamentales Umfeld spricht weiterhin für steigende Notierungen
2026-08-10 12:30 pm
Die KW 32 blieb geopolitisch angespannt: Nach der abgesagten US-Militäraktion gegen den Iran gab Brent Crude bis Montagabend rund 8,2 Prozent nach, eine in Aussicht gestellte Hormus-Einigung drückte die Notierungen am Dienstag weiter. Die am Mittwoch gemeldete Iran-Oman-Einigung über eine Hormus-Schifffahrtsroute erwies sich rasch als brüchig: Der Schiffsverkehr brach laut Kpler ein statt sich zu normalisieren, was am Donnerstag eine kräftige Gegenbewegung auslöste. Zum Wochenausklang verschärfte sich die Lage weiter: Huthi-Angriffe auf einen saudischen Tanker und eine Eskalation im Südlibanon ließen Saudi-Arabien, die Türkei und Pakistan einen Verteidigungspakt ankündigen. Trump bezeichnete Hormus zwar als „sozusagen offen", nannte aber keinen Zeitpunkt mehr, während Iran laut Reuters ein Gesetz zur Sperrung „feindlicher" Schiffe mit Strafzahlungen von bis zu 20 Prozent des Frachtwerts prüft. Strukturell dominieren weiterhin die Aufwärtsrisiken: leere Gasspeicher, hoher Wettbewerb um LNG-Mengen aus Asien, die angespannte Wassersituation in Europa (rekordtiefe Pegelstände am Rhein) und übergeordnet die ungelöste Nahostfrage. Goldman Sachs warnt in diesem Zusammenhang vor einem „Twin-Deficit" aus Diesel und Erdgas und hält unter anderem an ihrer TTF-Gaspreisprognose von 60 Euro/MWh für das dritte Quartal fest. Gestützt wird dieses Bild zusätzlich von einer robusteren Weltwirtschaft mit Rekordständen an den Aktienmärkten und einer auf 60 Prozent gestiegenen Wahrscheinlichkeit einer unveränderten Fed-Leitzinsentscheidung.

U.S. Navy (Public Domain)
Nahost-Risiken, Hitzewellen und knapper Gasmarkt treiben die Volatilität
2026-08-03 1:00 pm
Die Energiemärkte blieben in KW 31 von einem schnellen Wechsel zwischen diplomatischen Entspannungssignalen und erneuter militärischer Eskalation geprägt. Während Meldungen zu Waffenruhe und Verhandlungen deutliche Preisrückgänge auslösten, führten Raketen- und Drohnenangriffe umgehend zu kräftigen Gegenbewegungen. Gleichzeitig verschärften niedrige LNG-Importe, schwache Speicherstände, hitzebedingte Einschränkungen der französischen Kernkraft und niedrige Rheinpegel die physische Marktlage.

Jivee Blau, Wikimedia (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en)
Energiemärkte zwischen Waffenruhe und Versorgungsangst
2026-07-27 1:00 pm
Die Energiemärkte bleiben zwischen anhaltenden Versorgungsrisiken und ersten diplomatischen Entspannungssignalen gefangen. Während Gas, Strom und Öl fundamental weiter unterstützt bleiben, erhöht die vorläufige Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran kurzfristig das Korrekturpotenzial. Für die neue Woche ergibt sich damit ein neutrales Gesamtbild - mit Ausnahme des hitzebedingt bullishen Strom-Spotmarkts.

© Dušan Cvetanović
EU-ETS-Reform trifft auf geopolitische Eskalation: Hohe Volatilität an den Energie- und CO2-Märkten
2026-07-20 12:15 pm
Die Reformvorschläge der EU-Kommission zum EU-ETS sorgten in der KW 29 für erhebliche Schwankungen am CO2-Markt, ohne die Notierungen nachhaltig aus ihrer bisherigen Handelszone zu lösen. Gleichzeitig trieb die Eskalation zwischen den USA und dem Iran die Preise für Erdgas, Erdöl und Strom deutlich nach oben. Für die KW 30 bleibt der Ausblick für die EUAs neutral, während die fossilen Energieträger trotz zunehmender Korrekturrisiken weiterhin Aufwärtspotenzial aufweisen.

Defense Visual Information Distribution Service (Public Domain)
Geopolitische Eskalation treibt Energiemärkte in volatile KW 29
2026-07-13 1:35 pm
Die erneute Eskalation zwischen den USA und dem Iran hat die geopolitische Risikoprämie an die Energiemärkte zurückgebracht. Besonders der europäische Gasmarkt bleibt wegen der eingeschränkten Schifffahrt durch die Straße von Hormus, niedriger Speicherstände und sinkender LNG-Importe verwundbar. Für KW 29 ist daher bei fossilen Energieträgern mit einer bullishen Grundtendenz und hoher Schwankungsintensität zu rechnen.

© Equinor
Energiepreise sortieren sich neu: Gas bleibt stark, Öl schwach
2026-07-06 12:55 pm
Die Rohstoffmärkte laufen nach der geopolitisch geprägten Phase wieder stärker auseinander. Während Brent weiter unter Druck steht, halten fundamentale Faktoren wie niedrige Speicherstände, geringe LNG-Importe, eine neue Hitzewelle in Frankreich und die Pfund-Aufwertung den TTF vergleichsweise robust. Auch Strom Cal 27 bleibt durch feste Gaspreise, steigende EUAs und Rückenwind von den Aktienmärkten vorerst gut unterstützt.

