Technische Analyse "To Go"

Technische Analyse im Energiehandel – Module 1 bis 3

18. bis 20. März 2026 in Düsseldorf und als Online-Webinar

Fibonacci-Retracements im Strommarkt

Analyst:
Stefan Küster

In intakten Trends kommt es am Strommarkt regelmäßig zu Gegenbewegungen. Fibonacci-Retracements dienen dazu, potenzielle Korrekturbereiche zu identifizieren, in denen Kurse nach einer Trendbewegung häufig Halt finden. Im unteren Chart zum Strom Cal 27 Base Future war dies das 38,2%-Fibonacci-Retracement der gesamten Rally seit dem Doppelboden im März/April vergangenen Jahres. Diese Retracements basieren auf wiederkehrenden prozentualen Rückläufen und haben sich als hilfreiches Instrument der Technischen Analyse etabliert.

Die gebräuchlichen Retracement-Niveaus leiten sich aus der Fibonacci-Zahlenfolge ab, deren zentrale Verhältnisse 0,382, 0,50 und 0,618 sind. Entsprechend gelten insbesondere die Korrekturbereiche bei 38,2 %, 50 % und 61,8 % als technisch relevant. Weitere, weniger dominante Niveaus sind 23,6 %, 76,4 % und 78,6 %.

In der praktischen Anwendung sollten Retracements nicht als exakte Kursmarken, sondern als Zonen verstanden werden. Sie entfalten ihre größte Aussagekraft, wenn sie mit bestehenden Unterstützungen oder Widerständen zusammenfallen oder durch weitere technische Signale bestätigt werden. In solchen Fällen können sie als strukturierte Einstiegsbereiche genutzt werden, wobei Stop-Loss-Marken sinnvollerweise jenseits des Ausgangspunkts der ursprünglichen Trendbewegung platziert werden.

Mehr dazu erfahren Sie in unserem Seminar zur Technischen Analyse im Energiehandel. Besuchen Sie dazu unsere enercase-Akademie unter www.enerchase-akademie.de