Technische Analyse "To Go"

Der Shooting-Star - eines der wichtigsten Candlestick-Signale im Energiehandel
Ein Shooting-Star ist ein Begriff aus der Technischen Analyse und bezeichnet ein spezielles Candlestick-Muster in der Chartanalyse von Energiemärkten. Er tritt typischerweise nach einem Aufwärtstrend auf und wird als potenzielles Umkehrsignal nach unten interpretiert.
Charakteristisch für einen Shooting-Star ist seine besondere Form. Der Kerzenkörper ist klein und befindet sich am unteren Ende der Handelsspanne, während der obere Docht sehr lang ist. Das bedeutet, dass der Markt im Verlauf der Periode (z. B. eines Tages) deutlich gestiegen ist, dieses höhere Preisniveau jedoch nicht halten konnte und nahe dem Eröffnungskurs oder darunter schloss. Der untere Docht ist meist sehr kurz oder nicht vorhanden.
Psychologisch spiegelt der Shooting-Star einen Stimmungswechsel wider. Darauf gehen wir in unseren Seminaren zur Technischen Analyse sehr ausführlich und explizit ein. Wir zeigen auch statistische Auswertungen zur Güte von Candlestick-Signalen. Informieren Sie sich unter enerchase-Akadamie.de über unser Seminarprogramm zur Technischen Analyse im Energiehandel.
Zurück zum Thema: Zunächst dominieren die Käufer und treiben die Preise nach oben. Im weiteren Verlauf übernehmen jedoch die Verkäufer die Kontrolle und drücken den Kurs wieder nach unten. Das signalisiert nachlassende Kaufkraft und wachsende Zweifel am Fortbestand des Aufwärtstrends.
Wichtig ist: Ein Shooting-Star ist kein alleiniges Handelssignal. Seine Aussagekraft steigt erst durch Bestätigung, etwa durch eine folgende rote Kerze, hohes Handelsvolumen oder zusätzliche Indikatoren.
Im beigefügten Chart zum EUA-Dez-Future sind direkt zwei Shooting-Stars hintereinander erkennbar, die einen Stimmungsumschwung von bullish zu bearish an der oberen Trendkanal-Begrenzung einleiteten.

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