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Die Energy Market Drivers (EMD) und der Recap sind Bestandteile des DailyReports. Wie angekündigt, erscheinen die EMDs und der Recap ab sofort in der Rubrik Fundamentale Analyse unter DailyReport. Falls Sie noch kein DailyReport Kunde sind, melden Sie sich bei Carsten Theede (theede@enerchase.de) für einen kostenlosen Testzeitraum.
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Kaufinteresse bleibt erhöht
Aufwärtsmomentum schwächt sich ab - globale Unsicherheiten bleiben bestehen
Vorschlag zur Waffenruhe für Ukraine gescheitert? Europa bereitet neue Sanktionen vor (17. Sanktionspaket). Dies gibt politischen Rückenwind für das vergangene Woche durch die EU-Kommission angestoßene Gas-Embargo gegen Russland.
Rückkehr russischer Pipeline-Gasflüsse könnte Gaspreise von 2030 bis 2060 um 7 Prozent senken. Preisanstiege um rund 2 Prozent bei fortbestehen der LNG-Sanktionen und keiner Wiederaufnahme der Pipeline-Lieferungen durch die Ukraine erwartet (Analyse von Aurora Energy Research). Politische und rechtliche Hürden für den geplanten Ausstieg hoch, zudem fehlt noch Klarheit darüber, wie beispielsweise langfristige Verträge beendet werden würden.
Trump besucht Wirtschaftsforum in Saudi-Arabien und danach Katar und die Emirate. Kommen neue Deals im Energiebereich?
Ungeplanter Ausfall beim norwegischen Troll-Gasfeld. Gaslieferungen nach Europa um 5,2 Mio. Kubikmeter/Tag eingeschränkt. Grund sind Störungen der externen Stromversorgung. Beendigung der Störung für Mittwoch, 6 Uhr MEZ, erwartet.
Keine größeren LNG-Störungen, Gasangebot in Summe also weiter robust.
Gasspeicher Rehden weiterhin unter 3 Prozent befüllt. Laut Marktteilnehmer zu hohe Reservierungskosten und zu geringer Sommer-Winter-Spread.
Wetter: Temperaturen in Deutschland überdurchschnittlich, Wind unterdurchschnittlich, teilweise ausgeglichen durch überdurchschnittlich viel PV. Erneuerbare in Summe neutral bis leicht bearish.
Fazit: Fundamental gibt es wenig Veränderung seit gestern. Nach dem deutlichen Preisanstieg an den Finanz- und Energiemärkten zu Beginn der Woche hatte sich das Momentum bereits zum Ende des Handelstages abgeschwächt. Heute starten die Märkte bislang verhalten. Es könnte sich die Erkenntnis durchsetzen, dass mit der Rücknahme der gegenseitigen Zölle der USA und Chinas nicht alle Probleme der Weltwirtschaft auf einen Schlag gelöst sind. Wir sind neutral gestimmt.
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Energy Market Recap vom 12.05.2025
Die scheinbar erfolgreichen Verhandlungen zwischen den USA und China zur Beilegung des Zollkonflikts habendie Finanz- und Rohstoffmärkte zu Beginn der Handelswoche deutlich ansteigen lassen.
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Strom Cal 29 Base steigt auf höchstes Preisniveau seit Dezember 2023
Feste Wocheneröffnung nach Annäherung der USA und China
TTF Gas: Saisonmuster stellt sich bullish dar
Neben den zuletzt neu aufgetretenen Auftriebskräften (u.a. China plötzlich als Käufer zurück am LNG-Markt) spricht auch das Saisonmuster sehr bald wieder für Erdgas TTF. 2023 hielt sich der Erdgaspreis TTF perfekt ans Drehbuch. Letztes Jahr gingen die Notierungen allerdings schon ab Ende Februar spürbar und dauerhaft nach oben. In der aktuellen Marktphase sieht es so aus, als würde sich TTF wieder sehr am Saisonmuster orientieren. In der Regel ist der Wendepunkt - erfahrene Marktteilnehmer wissen das natürlich - Ende Mai/Anfang Juni. So gesehen wäre der aktuellen Aufwärtsbewegung von TTF zwar noch kein Bestand beschieden, auch wenn der Markt zuletzt wieder verstärkt die Auftriebskräfte spielte. Unter Chance-Risiko-Aspekten würden wir aber sagen, dass die Gefahr, dass die Notierungen nicht mehr bis Ende Mai deutlich fallen, relativ hoch ist.
TTF Gas Cal 26 bildet potenzielles Triple-Top im Stundenchart aus (Nackenlinie 33,15)
TTF Gas Cal 29 mit stabilem und relativ niedrigem Preisniveau
Der Chart zeigt die Preisentwicklung verschiedener TTF Gas Produkte entlang der Kurve im Zeitraum von Oktober 2024 bis Mai 2025. Das kurze Ende mit dem TTF Gas Frontmonat (schwarz) zeigt sich deutlich volatiler mit einem starkem Rückgang von Januar bis April. Ab Anfang Mai ist allerdings ein merklicher Rebound erkennbar. Der TTF Gas Cal 26 (rot) und Cal 27 Future (blau) folgen dem Frontmonat mit zeitlicher Verzögerung und etwas geringerer Volatilität. Auch hier ist zuletzt ebenfalls eine Erholung seit Ende April sichtbar. Die Kalenderjahre 28 und 29 (braun, grün) weisen einen relativ stabilen Verlauf auf und sind zu Jahresbeginn 2025 auch nicht stark gestiegen und zeigten auch ab Februar nur einen moderaten Preisrückgang. Das lange Ende der Gaskurve zeigt sich damit weniger stark abhängig von kurzfristigen Marktveränderungen. Das kurze Ende reagiert hingegen wesentlich volatiler. Unsicherheiten im LNG-Markt oder politische Spannungen am kurzen Ende dominieren, während der Markt längerfristig von Entspannung aufgrund des höheren LNG-Angebots ausgeht (Backwardation). Der Rebound im Frontmonat und beim Cal 26 könnte sich fortsetzen, besonders bei Hitzewellen in Asien, LNG-Engpässen oder zunehmenden geopolitischen Risiken in den Sommermonaten. Es könnte sich daher anbieten, Teilmengen zu hedgen, um Preisrisiken abzufedern. Eine teilweise Absicherung könnte auch für TTF Gas Cal 27 und 28 vorgenommen werden, bevor die kurzfristige dynamische Preisdynamik sich auch auf diese Lieferjahre stärker auswirkt. Am langen Ende bei TTF Gas Cal 29 existieren stabile und relativ niedrige Preisniveaus mit geringer Volatilität. Wenn eine langfristige Planungssicherheit im Vordergrund steht, könnte ein guter Zeitpunkt sein, um die Beschaffungsstrategie auf mehr als nur drei Jahre im Voraus auszudehnen und erste Langfristpositionen abzusichern.
Energy Market Drivers: Nächste Woche mehr PV – Strom-Spotpreise sollten nachgeben
USA und Großbritannien schließen Handelsabkommen: Folgenweitere Abkommen? Börsen in den USA und Asien reagieren freundlich. Dies könnteCO2-Markt weiter stützen.
Finale Verhandlungen zu EU-Gasspeicherzielen starten inkommender Woche. Dies dürfte vom Markt aber bereits ausreichend eingepreistsein.
Uneinigkeit um russisches Gas: EU plant Verbot, USA willzwischen der EU und Russland vermitteln. Wir gehen nicht davon aus, dass die EUbald wieder russisches Gas importieren wird.
Kaum Veränderung beim Wetter: Steigende Temperaturen undPV-Einspeisungen erwartet; Windeinspeisung durchschnittlich. Fallende Strom-Spotpreisein der nächste Woche. KW 20 (Strom DE Base) settlete am Donnerstag bei 65,63Euro/MWh. Aktuelle Woche liegt im Durchschnitt bei 76,48 Euro/MWh (BisherigeSpotpreise + Settlementpreise Samstag/Sonntag). Der bisherigeDurchschnittspreis am Spotmarkt (Montag bis Freitag) beträgt 92,32 Euro/MWh.
Zolldaten aus China: Die chinesischen Exporte haben im Aprildie Erwartungen übertroffen: Die Ausfuhren stiegen im April im Jahresvergleichum 8,1 Prozent, während die Importe um 0,2 Prozent zurückgingen. Von Reutersbefragte Experten hatten einen Anstieg der Exporte um 1,9 Prozent und einenRückgang der Importe um 5,9 Prozent prognostiziert. Chinas Kohleimporte sind dagegenim April im Vergleich zum Vorjahr um 16 Prozent gesunken, da schwächereInlandspreise die Importe weniger rentabel machen. Der chinesische Kohlepreisin Qinhuangdao fällt unter 90 US-Dollar/t.
Wie erwartet stößt die Fed-Entscheidung keinerLeitzinsveränderung US-Präsident Trump sauer auf. Auf seiner Social MediaPlattform Truth Social schrieb Trump: „‘Too Late’ Jerome Powell is a FOOL, whodoesn’t have a clue.“
Chinas Außenhandel überrascht positiv – Kohle auf dem Rückzug
Die Zahlen zum Außenhandel Chinas, die heute veröffentlicht wurden, haben eindeutig positiv überrascht. So stieg die Warenausfuhr im April ggü. Vorjahr um 8,1 Prozent an und damit deutlich stärker als die Konsensschätzungen von 1,9 Prozent. Gleichzeitig sanken die Importe lediglich um 0,2 Prozent ggü. Vorjahr, während der Konsens einen Rückgang um 5,9 Prozent erwartet hatte. Bemerkenswert war darüber hinaus, dass dennoch die Warenausfuhr in die USA um über 21 Prozent ggü. Vorjahr einbrach und die Wareneinfuhr aus den USA um knapp 14 Prozent. Es liegt daher der Schluss nahe, dass der spürbare Zuwachs der Gesamtausfuhr zum einen über Drittländer erfolgte – die Warenausfuhr nach Südostasien schoss um knapp 21 ggü. Vorjahr nach oben - und zum anderen auf längerfristigen Verträgen basierte, die vor der Ankündigung der Zölle unterzeichnet wurden. Das wiederum würde bedeuten, dass die Effekte des Zollkonflikts - US-Präsident Donald Trump verhängte bekanntlich Anfang April Zölle in Höhe von 145 Prozent auf alle Importe aus China – zwar in den kommenden Monaten stärker durchschlagen werden als bislang. China aber über Umwege den Zöllen ausweichen kann, die in die USA verschifft werden sollen. Bleibt zu hoffen, dass das Treffen der Vertreter beider Länder am Wochenende in der Schweiz zu einem Ergebnis führt. Das ist nicht unwahrscheinlich, hat doch Donald Trump nach dem erfolgreichen Abkommen mit Großbritannien eine Reduktion der Zölle auf chinesische Importe auf 50 Prozent ins Spiel gebracht (und in dem Zusammenhang gleich auch wieder zum Kauf amerikanischer Aktien aufgerufen). So gesehen geht von den heute gemeldeten Zahlen ein positiver Impuls auf die Finanz- und damit auch auf die Rohstoffmärkte aus, wie wir das schon die ganze Woche über gesehen haben. Für die Steinkohle API#2 Cal 26 gilt dies allerdings nur bedingt. So sank nämlich die Kohleeinfuhr Chinas im April um nicht weniger als 16,4 Prozent ggü. Vorjahr auf 37,83. Mio. Tonnen (mittlere Graphik). Zusammen mit der merklich zunehmenden Kohleförderung in China (rechte Graphik) ergibt sich damit ein nach wie vor schwaches fundamentales Bild, das durch den anhaltenden Kohlepreisverfall in China untermauert wird. API#2 dürfte es daher auch künftig schwerer haben als die anderen Rohstoffe.
Energy Market Recap vom 08.05.2025: Weiter aufwärts am Donnerstag
Die Energiemärkte zeigten sich am Donnerstag deutlich fester, gestützt durch positive Impulse aus dem US-britischen Handelsabkommen und der Hoffnung auf weitere Zolldeals, während das EU-Gasspeicherziel politisch bereits vorab Wirkung entfaltete. Laut unserer Einschätzung bleibt ein Gas-Neustart Russlands trotz US-Vermittlungsversuchen unwahrscheinlich. Bullish wirkt weiterhin das EU-Importverbot für russisches Gas.
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EUAs folgen den Finanzmärkten
In der vergangenen Kalenderwoche 18 zeigte sich der EUA-Dez-25-Future nach der feiertagsbedingten Handelspause am 1. Mai zum Wochenschluss bullish und beendete die Woche mit einem Plus von rund 4 Prozent. Nach einem schwächeren Wochenstart am Montag der aktuellen Handelswoche 19 übernahmen die CO2-Bullen im weiteren Wochenverlauf wieder das Handelszepter, und das Verschmutzungsrecht notiert am Donnerstagnachmittag rund 2,5 Prozent über dem Schlusskurs vom Freitag. Dabei profitieren die CO2-Zertifikate derzeit insbesondere von der Euphorie an den Finanzmärkten. So liegt die 30-Tage-Korrelation zwischen dem EUA-Dez-25-Future und dem EURO STOXX 50 bei einem hohen Wert von 0,85. Laut Medienberichten steht US-Präsident Donald Trump kurz davor, ein Handelsabkommen mit Großbritannien bekannt zu geben, was internationale Aufmerksamkeit erregt. Positive Nachrichten dieser Art haben die Stimmung an den Finanzmärkten deutlich aufgehellt. Gleichzeitig richten sich die Blicke der Investoren auf das bevorstehende Treffen zwischen den USA und China, bei dem neue Handelsgespräche für Samstag erwartet werden. In diesem Umfeld haben die Märkte ihre Erwartungen an eine mögliche Zinssenkung durch die US-Notenbank im Juni oder Juli gedämpft.
CoT-Daten: Ist der Tiefpunkt des Abverkaufs erreicht?
Bestätigt wird die positive Investorenstimmung auch durch den jüngsten Commitments-of-Traders-Report der ICE Endex. Demnach bauten die Investmentfonds im EU-ETS in der Woche zum 2. Mai die Netto-Long-Position wieder aus. Während die Short-Positionen leicht um 0,8 Mio. t stiegen, wurden die Long-Positionen um 5,6 Mio. t erhöht. In Summe stieg die Netto-Long-Position somit um gerundet 4,9 Mio. t. Die Bärenstimmung der Spekulanten am CO2-Markt scheint somit vorerst vorüber zu sein, und es werden wieder zaghafte Long-Positionen aufgebaut, was ein bullishes Signal darstellt. Bemerkenswert ist auch, dass die „Commercials“ die Long-Positionen um 11,0 Mio. t reduziert haben. Dies sind Unternehmen oder Organisationen, die physisch vom CO2-Markt betroffen sind – das heißt, sie nutzen den Markt nicht primär zu spekulativen Zwecken, sondern zur Absicherung (Hedging) von Risiken im Zusammenhang mit Emissionsverpflichtungen.
ICE Endex führt EUA2-Futures ein
Ein weiteres bedeutendes Thema im CO2-Markt war der Handelsstart der ETS-2-Futures an der ICE Endex am Dienstag. Damit ist ein bedeutender Schritt für den zukünftigen EU-Emissionshandel im Gebäude- und Verkehrssektor erfolgt. Der Dezember-28-Kontrakt eröffnete bei rund 73 Euro/t CO2, orientiert am Preisniveau des bestehenden ETS-1-Kontrakts für Dezember 2028. Zum Handelsstart am Dienstag wurden fünf Kontrakte im Dezember-28-Terminkontrakt gehandelt – es handelte sich dabei aber um einen von der Börse organisierten, vorab vereinbarten Block-Trade. Laut der NGO Carbon Market Watch könnten damit bis 2032 Einnahmen in Höhe von über 340 Mrd. Euro generiert werden, die vor allem dem Sozialen Klimafonds und nationalen Klimainvestitionen zugutekommen sollen. Trotz noch fehlender physischer Zertifikate und begrenzter Liquidität zum Start zeigen verpflichtete Marktakteure reges Interesse – insbesondere im Bereich Absicherungsstrategien für Gasverkäufer. Die Einführung von EUA2-Futures ist Bestandteil des EU-Klimapakets „Fit for 55“, das eine Reduktion der Treibhausgasemissionen um 55 Prozent bis zum Jahr 2030 anstrebt. Zum Start bietet die Börse ICE Endex fünf Verfallstermine für EUA2-Futures an: Dez-28, April-29, Dez-29, April-30 und Dez-30.
TTF Day-Ahead mit Trendbruch als Warnsignal
Mit Blick auf den Spotmarkt ist der Bruch des Abwärtstrends seit Februar erkennbar, was als Warnsignal für die Gasbären verstanden werden sollte. Ein Trendbuch ist allerdings noch kein Trendwechsel, wird aber von Marktteilnehmern als frühes Kaufsignal interpretiert. Ein neuer Aufwärtstrend ist erst dann etabliert, wenn ein vorheriges Kurshoch ebenfalls überwunden wird und daraufhin eine Abfolge steigender Hochs und steigender Tiefs erkennbar wird (Trenddefinition nach Charles Dow). Am TTF Gas Spotmarkt hat sich bislang also noch kein neuer Aufwärtstrend etabliert und es handelt sich zunächst um eine Gegenbewegung im Abwärtstrend. Ein neuer Aufwärtstrend würde sich erst nach der Ausbildung einer Bodenformation (in welcher Gestalt auch immer) und bei einem Kursanstieg über 36,35 Euro/MWh (vorheriges Kurshoch) zeigen.
Starke Eröffnung am Donnerstag
70-Euro-Marke überschritten
EU verleiht Gasmarkt Auftrieb
Deutsche Konjunktur in Q1 überraschend robust
Mit den heutigen Zahlen zum Außenhandel und zur Industrieproduktion für März ist der Reigen an Zahlen zur deutschen Konjunktur für das erste Quartal 2025 komplett. Dabei darf durchaus ein positives Fazit gezogen werden, wenn hierfür die grundsätzlich negativen Rahmenbedingungen und damit die überwiegend gedämpften Erwartungen der Analysten herangezogen werden. So hatte bereits am Mittwoch der Auftragseingang in der Industrie mit einem Plus von 3,6 Prozent ggü. Vormonat die Konsensschätzungen von 1,3 Prozent deutlich übertroffen. Die Warenausfuhr (+1,1 Prozent ggü. Vormonat) und vor allem die Produktion im Produzierenden Gewerbe schlossen sich dem Ordereingang mit einem kräftigen Anstieg um 3,0 Prozent an (erwartet: +0,8 Prozent) an. Somit kann auch das Plus beim BIP in Höhe von 0,2 Prozent zum Vorquartal besser nachvollzogen werden. Zu all den guten Eindrücken kommt hinzu, dass gerade der robuste Monat „März“ eine positive statistische Mitgift (Überhang) für das laufende Vierteljahr liefert. Das Minus bspw. beim Auftragseingang in der Industrie in Q1 2025 in Höhe von 2,3 Prozent ggü. Q4 2024 sollte sich also nicht wiederholen. Dies gilt auch trotz des US-Konflikts mit der EU bzw. mit Deutschland, weil die Stimmungsbarometer der Unternehmen (Einkaufsmanagerindex, ifo-Geschäftsklima) im April erstaunlich stabil waren. Um die Lage der deutschen Konjunktur einzuordnen, sei erwähnt, dass von einem Aufschwung zwar keine Rede sein kann und sich ein solcher bislang auch nicht abzeichnet. Dies gilt insbesondere auch für den energieintensiven Bereich, dessen Erzeugung im März erneut lediglich unterdurchschnittlich und auch nur in der Metallerzeugung und -bearbeitung nennenswert zulegte. Jedoch haben sich die schlimmsten Befürchtungen aufgrund der unsicheren politischen Lage in Deutschland (erst seit wenigen Tagen gibt es wieder eine handlungsfähige Regierung) nicht bewahrheitet, was dazu beitrug, die Finanzmärkte vorerst zu stabilisieren und den Rohstoffen, allen voran den EUAs, ordentlich Wind unter die Flügel zu verleihen. Für die Rohstoffmärkte wird es auf konjunktureller Sicht erst dann wieder kritisch, wenn entweder der US-Zollkonflikt doch noch deutlicher durchschlägt oder die Analysten zu euphorisch werden sollten.
Energy Market Drivers: EUAs zeigen sich am Morgen durch Aktienmärkte weiter gestützt
Slowakei und Ungarn wehren sich gegen EU-Vorstoß: Kann die EU-Kommission die notwendige Mehrheit für das Vorhaben aufbringen oder kommt es zu einer abgeschwächten Kompromisslösung? Weiterhin zudem unklar, wie die Herkunft des Gasmoleküls sichergestellt werden soll und wie die alternativen Bezugsquellen gesichert werden in einem preislich vertretbaren Rahmen.
Stromausfall bei Freeport LNG behoben, „Feedgas“-Mengen haben sich wieder normalisiert.
LNG-Exporte aus Katar steigen wieder an. Wartungen beendet? Leider wird kein Wartungskalender veröffentlicht.
Ungeplanter Ausfall norwegischer Anlage Dvalin behoben. Geplante Wartungen setzen sich fort.
CoT-Daten TTF Gas: Investmentfonds reduzieren Long-Positionen 🡪 bearish
CoT-Daten EUAs: Wiederanstieg der Netto-Long-Positionen der Spekulanten – Ist der Tiefpunkt des Abverkaufs erreicht? 🡪 bullish
Wetter: Milder Temperaturausblick für Nordwesteuropa bestätigt; in KW 20 durchschnittliche Windeinspeisungen und überdurchschnittliche PV-Einspeisungen erwartet. 🡪 bearish nach der geringen Erneuerbaren-Produktion in KW 19.
Die vom russischen Präsidenten Wladimir Putin verkündete dreitägige Waffenruhe ist vor dem russischen Nationalfeiertag am 9. Mai in Kraft getreten, aber beide Seiten melden bereits weitere Angriffe.
Keine Leitzinssenkung in den USA- Flammt der Konflikt zwischen Powell und Trump wieder auf?
Aktienmärkte in Asien sind über Nacht gestiegen und stützen weiter die EUAs.
Energy Market Recap vom 07.05.2025: Energiemärkte bleiben politisch
Die Energiemärkte hinterließen am Mittwoch ein gemischtes Bild. Zeitweise waren alle Notierungen in der Gewinnzone, aus dem Handel ging es aber nicht einheitlich. So legten das Strom Frontjahr Base (plus 0,9 Prozent) und der EUA-Dez-25 Future (plus 2,3 Prozent) zu, während der Gas- und Kohlemarkt entlang der gesamten Terminmarktkurve schwächer schlossen. Im Fokus war weiterhin der geplante EU-Plan eines vollständigen Verbots russische Gasimporte bis 2027. Wenig überraschend haben sich aber die ersten Mitgliedsstaaten dagegen ausgesprochen. Zudem kam es in den USA bei Freeport LNG zu einer Störung. Auch brachte der jüngste CoT-Report zu TTF Gas und den EUAs interessante Erkenntnisse. Der neue deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz verkündete bei seiner ersten Auslandsreise nach Frankreich außerdem gemeinsam mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron eine umfassende Neuausrichtung der Energiepolitik beider Länder.
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CoT-Daten EUA: Spekulanten bauen Long-Positionen wieder auf
Die Investmentfonds im EU-ETS haben in der Woche zum 2. Mai die Netto-Long-Position wieder ausgebaut. Dies zeigen die jüngsten CoT-Daten der ICE Endex. Während die Short-Positionen leicht um 0,8 Mio. t stiegen, wurden die Long-Positionen um 5,6 Mio. t erhöht. In Summe stieg die Netto-Long-Position somit um gerundet 4,9 Mio. t. Die Bärenstimmung der Spekulanten am CO2-Markt scheint somit vorerst vorüber zu sein und es werden wieder zaghafte Long-Positionen aufgebaut, was bullish zu werten ist.
Bemerkenswert ist allerdings auch, dass die "Commercials" die Long-Positionen um 11,0 Mio. t reduziert haben. Dies sind Unternehmen oder Organisationen, die physisch vom CO₂-Markt betroffen sind – das heißt, sie nutzen den Markt nicht primär zu spekulativen Zwecken, sondern zur Absicherung (Hedging) von Risiken im Zusammenhang mit Emissionsverpflichtungen. Die Reduktion der Long-Positionen der Commercials spricht für eine eher bearishe Einschätzung aufgrund geringerer Emissionsprognosen oder der Erwartung an fallende Preise. Möglich ist auch, dass die Long-Positionen im EU-ETS 1 zur Absicherung im EU-ETS 2 genutzt wurden und die Positionen nun "gerollt" werden. Ähnliches ließ sich auch beim Start der UKA in Großbrittanien beobachten.
In Summe sind die Marktteilnehmer derzeit also nicht eindeutig positioniert.
CoT-Daten TTF Gas: Netto-Long-Position weiter rückläufig
Die Investmentfonds haben in der Woche zum 02. Mai die Netto-Long-Position weiter reduziert. Dies zeigt der jüngste CoT-Report der ICE Endex. Die Netto-Long-Position ist um rund 5,8 TWh gesunken, insbesondere durch einen starken Aufbau der Short-Positionen um 14,8 TWh. Gleichzeitig sind die Long-Positionen um 9,1 TWh angestiegen. Die Investmentfonds setzen also stärker auf fallende Preise und wollen durch den Aufbau von Short-Positionen davon profitieren. Der Aufbau von Long-Positionen zeigt aber auch, dass die Stimmung nicht eindeutig bearish ist.
Bullen nehmen 70-Euro-Marke ins Visier
An den CO2-Märkten dominierten die Bullen das Marktgeschehen. Der EUA-Dezember-25-Kontrakt verzeichnete einen Kursgewinn von 2,8 Prozent und ging bei 69,54 Euro/t CO2 aus dem Handel. Am heutigen Mittwochmorgen bleibt die Stimmung bullish, um 10:15 Uhr notieren die Verschmutzungsrechte 0,3 Prozent fester bei 69,46 Euro/t CO2.
Kaufdruck lässt nach
Im Einklang mit dem restlichen Energiemarkt stiegen auch beim TTF Gas Cal 26 die Notierungen. Das Frontjahr beendete den Handelstag mit einem Plus von 3,7 Prozent bei 33,50 Euro/MWh. Am heutigen Mittwochmorgen um 10:15 Uhr lässt der Kaufdruck etwas nach, das TTF-Gas Cal 26 handelt 0,3 Prozent leichter bei 33,40 Euro/MWh.
Schwächerer Morgen nach Rally
An den CO2-Märkten dominierten die Bullen das Marktgeschehen. Der EUA-Dezember-25-Kontrakt verzeichnete einen Kursgewinn von 2,8 Prozent und ging bei 69,54 Euro/t CO2 aus dem Handel. Am heutigen Mittwochmorgen bleibt die Stimmung bullish, um 10:15 Uhr notieren die Verschmutzungsrechte 0,3 Prozent fester bei 69,46 Euro/t CO2.
Energy Market Recap vom 06.05.2025: EU-Politik und LNG-Preiswettbewerb stützen Energiepreise
Am Dienstag ging es kräftig aufwärts an den Energiemärkten. Die Frontjahre von TTF Gas und Strom Base sowie der EUA-Dez-25 Future stiegen um mehr als drei Prozent an. Der TTF Gas Juni-Future stieg gar um 5,6 Prozent an. Hintergrund waren insbesondere geplante EU-Maßnahmen zur Beendigung russischer Gasimporte bis 2027 sowie der sich wieder verschärfende LNG-Preiswettbewerb mit Asien. Auch der Brent Crude Frontmonat erholte sich nach dem Preisrutsch auf 60 US-Dollar/bbl und verteuerte sich um 3,7 Prozent.
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EUA-Dez-25-Future mit charttechnischem Kaufsignal
Der EUA-Dez-25-Future hat Anfang Mai den rot gestrichelten Abwärtstrendkanal oberseitig durchbrochen und das Hoch der Welle 1 bei 67,95 Euro/t CO2 auf Schlusskursbasis ebenfalls überwunden. Damit wurden zwei charttechnische Kaufsignale generiert und weitere Preisanstiege sind zu vermuten. Mögliche Kursziele liegen oberhalb der derzeit deckelnden 200-Tage-Linie (69,60 Euro/t CO2) bei 70 Euro/t CO2, 70,72 Euro/t CO2 und 71,95 Euro/t CO2 (100%-Fibonacci-Projektion der aktivierten 1-2-3-Formation). Das obere Bollinger Band und die 200-Tage-Linie wirken aktuell als Widerstand. Sollte diese Hürde überwunden werden, ist der Weg bis an die genannten potenziellen Kursziele freigelegt. Bei 64 Euro/t CO2 befindet sich eine erste stärkere Unterstützung, die Kaufinteresse wecken dürfte, sollte die Notierung des EUA-Dez-25-Futures wieder den Rückwärtsgang einlegen. Unterhalb von 63,61 Euro/t CO2 wäre ein Test der 60-Euro-Marke denkbar, auf welcher starker Kaufdruck wahrnehmbar werden müsste.
Energy Market Drivers vom 06.05.2025: EUA2-Futures an der ICE - Eröffnung mit Spannung erwartet
Wir erstellen gerade unseren DailyReport und haben folgende Markttreiber für heute identifiziert:
EU-Speicher wieder über 40 Prozent befüllt: Laut IEA lag die Einspeicherung der EU seit Beginn der Einspeichersaison um 70 Prozent über dem Vorjahresniveau und belief sich auf insgesamt fast 7 Mrd. Kubikmeter.
Für Entspannung sorgten höhere LNG-Importe (20 Prozent über Vorjahresniveau) und eine schwächere Nachfrage in der zweiten Aprilhälfte.
Die Wi-So-Spreads haben sich zudem wieder ausgeweitet: Winter-25/26 minus Juli-25 liegt bei rund 1,1 Euro/MWh, nach fast 1,5 Euro/MWh am 1. Mai. Anfang April lag der Wert noch auf Parität.
ABER: China kehrt auf den LNG-Spotmarkt zurück (siehe Recap). Der LNG-JKM-Preis Asia hat sich zuletzt stabilisiert.
EU plant vollständiges Gas-Embargo gegen Russland bis 2027 (siehe Recap).
Zudem reduzieren Wartungen das Gasangebot aus Norwegen und am globalen LNG-Markt.
Die Erneuerbaren-Einspeisung war im bisherigen Jahresverlauf schwach. Im Ausblick bleibt die Wind-Einspeisung im Mai voraussichtlich unterdurchschnittlich, Solar wird aber überdurchschnittlich prognostiziert.
Opec+ verschärft Ölpreis-Krieg durch Angebotsausweitung. Brent Crude mit Rebound am Dienstag und handelt 2 Prozent im Plus bei 61,40 US-Dollar/bbl
Kohlepreise stehen weltweit unter Druck. Wie weit werden die chinesischen Kohlepreise noch fallen?
Die ICE wird heute EUA2-Futures einführen, die Eröffnung wird mit Spannung erwartet. Werden die beiden CO2-Märkte eine Korrelation zeigen?
Morgen findet die Fed-Sitzung statt. Trotz des Drucks von Trump ist nicht mit einer Zinssenkung zu rechnen. Der Fokus liegt auf dem Inhalt der Rede von Powell.
Fazit: Die gestrigen Meldungen bezüglich der Rückkehr der chinesischen LNG-Käufer und der EU-Plänen eines Gas-Embargos gegen Russland sind bullish zu sehen und erhöhen den Kaufdruck. Gleichzeitig hat sich die Situation am Gasmarkt mit den höheren Einspeisungen entspannt, was sich auch an den Winter-Sommer-Spreads zeigt. Eine anhaltende Schwäche des Ölmarktes dürfte sich mittel- bis langfristig auch auf die anderen Energierohstoffe auswirken. Die Argumente dürften sich in Summe ausgleichen, so dass mit einer Seitwärtsbewegung zu rechnen ist.
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Energy Market Recap vom 05.05.2025: Kauft China wieder US-LNG? – Opec flutet den Markt
Themen heute:
China kehrt angesichts niedriger Preise wieder auf den LNG-Spotmarkt zurück, was zusammen mit indischer Nachfrage den Gasmarkt stabilisieren könnte, während die EU ein vollständiges Gas-Embargo gegen Russland bis 2027 plant. Gleichzeitig verschärft die Opec+ mit einer deutlichen Ausweitung der Ölproduktion den Preisdruck auf dem bereits überversorgten Ölmarkt, was insbesondere auf die Disziplinlosigkeit einzelner Mitgliedsstaaten und geopolitische Kalküle gegenüber der US-Fracking-Industrie zurückzuführen ist.
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Podcast KW 19 veröffentlicht +++ Kauft China wieder US-LNG? +++
Soeben wurde unser wöchentlicher Podcast "Energiemarkt auf der Tonspur" für unsere Abonnenten veröffentlicht (auch als Video-Format erhältlich). Wenn Sie wissen möchten, wie unser Analyst Dennis den Energiemarkt in der KW 19 fundamental einschätzt und was die Gründe dafür sind, klicken Sie auf die Rubrik "Podcast". Falls Sie noch kein Abo haben, kontaktieren Sie gerne Carsten Theede unter theede@enerchase.de für eine kostenlose Testphase.
Strom Juni Base Future - potenzielle inverse SKS-Formation
Es ist Monatswechsel, von daher lohnt der Blick auf den neuen Frontmonat für Strom, den Juni Base Future an der EEX. Hier deutet sich eine potenzielle inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation als unteres Trendwende-Munster an (SKS). Die Formation wäre bestätigt, wenn die Notierung über die Nackenlinie bei derzeit 74,25 Euro/MWh und insbesondere über das letzte Hoch bei 75 Euro/MWh auf Schlusskursbasis nachhaltig ansteigt. Das mögliche maximale Anschlusspotenzial, welches sich aus der Höhe der Formation ableiten lässt, befindet sich bei 86 Euro/MWh. Ein Rückfall der Kurse unter 69 Euro/MWh würde die Situation etwas entschärfen und das bisherige Tief bei 63 Euro/MWh könnte wieder in den Fokus rücken.
WeeklyReport veröffentlicht +++ Teils bullishe Preisperspektiven für KW 19 +++
Soeben wurde unser WeeklyReport für unsere Abonnenten veröffentlicht. Wenn Sie wissen möchten, wie unsere Analysten den Energiemarkt in der KW 19 fundamental einschätzen und was die Gründe dafür sind, klicken Sie in der Rubrik "Fundamentale Analysen" auf WeeklyReport. Falls Sie noch kein Abo haben, kontaktieren Sie gerne Carsten Theede unter theede@enerchase.de für eine kostenlose Testphase.
Wocheneröffnung am 05.05.2025 +++ Gemischtes Bild bei Strom, Gas und CO2
Energy Market Recap vom 01.05.2025: Wenig Bewegung am Tag der Arbeit
Am Maifeiertag war die EEX geschlossen, an der ICE Endex wurde gehandelt. Dennoch gab es nur geringfügige Kursbewegungen.
Wir wünschen ein schönes langes Wochenende! Am 2.5. entfallen unsere Analysen.
Bundesregierung senkt Füllvorgaben für Gasvorräte - Winter-Sommer-Spread steigt weiter
Nach dem Beschluss des Bundeskabinetts, die Speichervorgaben zu lockern, sind die Winter-Sommer-Spreads für die Jahre 2025 und 2026 weiter gestiegen. Einspeichern in den Sommermonaten ist damit profitabler geworden.
TTF Gas Cal 26 bildet kurzfristige inverse SKS-Umkehr auf 30-Euro-Marke aus
Energy Market Drivers am 30.04.2025 - 100 Tage Trump zeigen Wirkung
Wir erstellen gerade unseren DailyReport und haben folgende Markttreiber für heute identifiziert:
100 Tage Donald Trump:
Konjunkturdaten aus den USA enttäuschen die Erwartungen: Verbrauchervertrauens fiel im April stärker als im Marktkonsens; Zahl der offenen Stellen im März wesentlich stärker abgenommen als prognostiziert.
Handelskonflikt bremst Chinas Industrie: Offizieller Einkaufsmanagerindex (PMI) fiel auf 49,0 – den niedrigsten Stand seit Dezember 2023.
Weltbank mit schwachem Ausblick für die Rohstoffpreise: Rückgang um etwa zwölf Prozent im Jahresverlauf und um weitere fünf Prozent im kommenden Jahr.
Wartungen in Norwegen und Katar – TTF Day-Ahead bleibt dennoch im Abwärtstrend.
Temperaturprognose: Erste Mai-Tage werden sehr warm, dann Rückgang auf weiter überdurchschnittliche Werte.
Erneuerbare: PV-Spitze zum Monatswechsel, dann durchschnittliche Werte. Wind „tanzt“ ruhig in den Mai, dann auch durchschnittlich erwartet.
Feiertag voraus: Reduzierte Nachfrage belastet Spotmarktpreise
CoT-Report heute wieder im Fokus: Zuletzt leichter Anstieg der Netto-Long-Position.
Pakistan rechnet mit indischem Angriff
Fazit: Wir bleiben bearish für die Energierohstoffe und die EUAs. Der wartungsbedingte Angebotsrückgang ist bekannt und zeigt bislang keine Auswirkungen am TTF Spotmarkt. Im Gegenteil: Der Preis fällt angesichts der steigenden Temperaturen und der schwachen asiatischen Nachfrage weiter zurück. Die schwache Nachfrage wurde durch die jüngsten Meldungen zur chinesischen Industrie bestätigt.
Um 10:15 Uhr erscheint unser DailyReport mit allen Details!
Energy Market Recap vom 29.04.2025: Ruhiger Handel am Dienstag – Gasspeicherziele weiter in der Diskussion
Themen heute:
+ TTF testet 30-Euro-Marke
+ Gasspeicherziele weiter in der Diskussion
+ BMWK plant Senkung auf 80 Prozent - Geteiltes Echo von Verbänden
+ Blackout in Spanien wirft Fragen zur Netzstabilität auf
+ Gebotszonenreform rückt näher
+ Reservekapazitäten sollen Netz absichern
+ US-Erdgaspreise stabilisieren sich nach 40 Prozent Einbruch
+ Woodside Energy trifft finale Investitionsentscheidung für neues LNG-Projekt
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Brent Crude schließt Polaritätswechsel bei 69 USD/bbl erfolgreich ab
TTF Gas Cal 26 testet 30-Euro-Marke
Kommt es zu einem stärkeren Rebound? Die Chancen für die Gasbullen stehen kurzfristig nicht schlecht. Die 30-Eruo-Marke könnte einen Rebound auslösen. Der Kumulationswiderstand gebildet aus dem Verlaufshoch bei 33,5 Euro/MWh in Kombination mit dem Abwärtstrend bei 34 Euro/MWh sollte im Falle stärker steigender Gaspreise halten. Ein Anstieg darüber würde die technische Gegenbewegung ausweiten und das charttechnische Bild schwenkt wieder auf neutral. Ein Preisrutsch unter die 30-Euro-Marke wäre bearish zu deuten. Die nächste Unterstützung wartet bei 28,85 Euro/MWh, einem Verlaufstief von Ende April 2024.
Energy Market Recap vom 28.04.2025: Wochenstart mit Preisverlusten – Stromausfall in Spanien und Portugal
Themen heute:
+ Bewegung in Ukraine-Verhandlungen?
+ Massiver Stromausfall auf der Iberischen Halbinsel
+ Katherina Reiche wird neue Bundeswirtschaftsministerin
+ Deutsche Industrie warnt vor Risiken einer Aufspaltung der Stromgebotszone
+ EEX startet Handel mit Produkten für neues Emissionshandelssystem ETS 2
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Stromausfall in Spanien - Energiepreise am Nachmittag
In Spanien und Portugal ist es zu einem großflächigen Stromausfall gekommen. U-Bahnen müssen evakuiert werden, landesweit stehen Züge still, Ampelanlagen fallen aus und zahlreiche Menschen sitzen in dunklen Cafés fest. Die Ursache des Ausfalls ist derzeit noch unklar. Die spanische Cybersicherheitsbehörde INCIBE hat bereits Ermittlungen aufgenommen. Weiter Informationen finden Sie hier: "Größeres europäisches Problem": Landesweiter Stromausfall in Spanien - auch Portugal betroffen - n-tv.de
LNG-Markt im Umbruch - Relevante preisbeeinflussende Faktoren
China setzt seine Importpause für US-LNG fort und exportiert gleichzeitig Rekordmengen von US-Gas weiter nach Europa und Südasien --> Kurzfristig bearish.
Währenddessen prüft Japans Energiekonzern JERA Investitionen in das Alaska-LNG-Projekt --> mittel- bis langfristig bearish.
Die Märkte reagieren nervös auf die bevorstehenden australischen Wahlen, da politische Veränderungen die LNG-Versorgung Japans beeinflussen könnten --> Politisches Risiko ja nach Wahlausgang möglichweise bullish.
Indien senkt wegen hoher Preise seine LNG-Importe und setzt stärker auf Alternativen wie Öl --> kurzfristig bearish.
Gleichzeitig plant Marokko mit einem Terminal in Nador den Einstieg in den LNG-Markt --> mittel- bis langfristig bearish.
Mit Blick auf den LNG-Chart (JKM-Juni-Future) befindet sich der asiatische LNG-Preis im intakten Abwärtstrend. Die nächste Unterstützung nach dem Pullback an die Marke bei 12,29 USD/mmbtu befindet sich bei rund 11 USD/mmbtu. Darunter kann sogar mit einem Preisrutsch bis auf 10 USD/mmbtu gerechnet werden. Ein Preisanstieg über 12,29 USD/mmbtu wäre indes wieder bullisher zu werten.
Kohlepreise weltweit im Sinkflug
Gasmärkte am Montagmittag stabil +++ CO2 gibt nach +++ DAX weiter bullish
CO2 und Gas gehen vorerst weiter getrennte Wege
Anzahl negativer Stunden am Strom Spotmarkt in diesem Jahr (Year to Date)
Im ersten Quartal 2025 stieg die Solarstromproduktion in Europa im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um mehr als 30 Prozent. Laut Daten von Ember wurden fast 68 Terawattstunden (TWh) erzeugt. Der Solaranteil am gesamten Strommix lag im März 2025 bei 8,2 Prozent und wird in den Sommermonaten weiter steigen. Damit steuert Europa auf ein neues Rekordjahr für Solarenergie zu. Der Anteil erneuerbarer Energien an Europas Stromerzeugung lag 2024 bei 61,3 Prozent, fiel jedoch im ersten Quartal 2025 auf 57 Prozent – hauptsächlich wegen schwacher Windenergieerzeugung. Trotzdem wird erwartet, dass die Erneuerbaren im Sommer wieder stärker zur Stromversorgung beitragen. Bereits jetzt haben wir in Deutschland deutlich mehr negative Stunden als im Vorjahr (siehe Chart). Den Report von Ember können Sie hier downloaden: Global Electricity Review 2025 | Ember
Strom Cal 26 Base etabliert kleine Trading Range
EUA-Dez-25 testet Doppeltop
Aktien weiter euphorisch und stützen Energiemärkte
Ukraine/Russland: Fortschritte im Friedensprozess bleiben wage. Trump fordert Putin auf Truth Social zum Stopp der Angriffe auf, die Zugeständnisse gegenüber Moskau bleiben aber hoch. Der Bürgermeister von Kiew, Vitali Klitschko, bringt vorübergehende Gebietsabtretungen im Rahmen eines Friedensabkommens ins Spiel. USA und Europa laut NATO-Generalsekretär Mark Rutte in ihrer Haltung gegenüber Russland einig.
Handelskonflikt: China erwägt Aussetzung der Zölle von 125 Prozent auf ausgewählte US-Waren.
Wetter: Temperatur für Monatswechsel erneut nach oben korrigiert.
Erneuerbare: Unterdurchschnittlich wenig Wind bis 1. Mai, dann durchschnittliche Werte; PV mit überdurchschnittlicher Einspeisung zum Monatswechsel, dann auf Normalniveau.
Gasangebot: Norwegische Gaslieferungen weiter über Vorjahresniveau, aber die nächste Wartungswelle beginnt morgen; globale LNG-Exporte sinken im Rahmen der Saisonalität, bleiben aber ebenfalls über Werte der Vorjahre.
CoT-Reports: Im eingeschränkten Handel aufgrund der Osterferien sind die Netto-Long-Position leicht gestiegen. Keine Trendumkehr ersichtlich.
Fazit: Die Weltpolitik beherrscht weiter das Marktgeschehen. Kommt es zu einer Einigung in der Ukraine? Gehen die USA und China im Zollkonflikt wieder aufeinander zu? Die Antworten auf diese Fragen ändern sich gefühlt täglich. Die Finanzmärkte reagierten zuletzt euphorisch auf mögliche Zolllockerungen, dies stützt auch die Energiemärkte. Fundamental ist die Situation für die europäischen Energiemärkte entspannter geworden, die nächsten Wartungen in Norwegen stehen aber an. Die Märkte dürften ohne mehr Klarheit auf geopolitischer Ebene vorerst volatil seitwärts tendieren.
Energy Market Recap vom 24.04.2025: Es geht weiter abwärts
Themen heute:
+ EU-Parlament plant flexiblere Gasspeicherziele
+ EU plant Fahrplan zum vollständigen Ausstieg aus russischen fossilen Brennstoffen
+ Ifo-Geschäftsklima leicht verbessert
+ Windkraftausbau bleibt hinter Klimazielen zurück
+ Australiens Energiepolitik im Wahlkampf
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