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Wegen der Winterpause findet heute noch keine EUA-Primärmarktauktion statt. Die Auktionen starten morgen (7.1.) wieder mit der polnischen Auktion.
Die Windprognose für die KW 3 ist im Vergleich zum Vortag leicht gesunken und liegt etwas unter Normal. Zu Beginn der Woche wird die Windenergieeinspeisung deutlich unterdurchschnittlich ausfallen.
Zum Ende der Woche sind die Windprognosen im Vergleich zur gestrigen Prognose nochmals deutlich angestiegen. Sie liegen am 9.1. mit 45 GW mehr als doppelt so hoch wie im langjährigen Mittel.
Der JKM Asia Februar-Future hat sich zuletzt seitwärts bewegt, parallel zeigte sich der TTF Gas Februar-Future fester. Entsprechend ist der JKM-TTF-Spread stark zusammengelaufen und lag zum Settlementpreis am Montag bei 0,13 US-Dollar/MMBtu. Ab 2 US-Dollar/MMBtu kam es in der Vergangenheit häufig zu steigenden TTF-Gaspreisen, da vermehrt Mengen von den USA nach Asien abgewandert sind.
Die langfristige Temperaturprognose für Deutschland wurde für den Zeitraum ab dem 14. Januar bis zum 26. Januar nach oben korrigiert und liegt nun im leicht überdurchschnittlichen Bereich. Aktuell deuten sich nach der aktuellen Kältewelle keine erneuten unterdurchschnittlichen Temperaturwerte an.
Ein ungeplanter Ausfall am norwegischen Gasfeld Skarv mit einem Ausfall von 4,6 Mio. Kubikmetern/Tag wird derzeit gemeldet. In den kommenden sieben Tagen sind zudem kleinere Wartungen an Dvalin, Aasta Hansteen und Asgard geplant. Die Nominierungen liegen aktuell bei 343,5 Mio. Kubikmeter/Tag.
Die kalten Temperaturen zum Jahreswechsel haben die Gasspeicher zuletzt deutlich belastet. Am Sonntag wurden europaweit 6.856 GWh/Tag ausgespeichert, nach 5.190 GWh/Tag am Samstag. Die Gasspeicherstände sanken um 0,6 Prozentpunkte auf 59,8 Prozent (EU). Der Füllstand liegt damit rund 10,4 Prozentpunkte unter dem Vorjahresniveau, während die Ausspeicherrate im Vergleich zum 4. Januar 2025 (Samstag) um rund 5 Prozent höher ausfällt.
Nach der Festnahme von Präsident Nicolas Maduro hat dieser vor einem Gericht in New York auf nicht schuldig plädiert und seine Rolle als Staatschef betont, der nächste Verhandlungstag ist für den 17. März angesetzt. In Washington ist unterdessen ein politischer Streit über die US-Strategie entbrannt, Republikaner schließen eine Besetzung Venezuelas aus, Demokraten kritisieren fehlende konkrete Pläne für die Zeit nach Maduro, Delcy Rodriguez wurde als Interimspräsidentin vereidigt.
Grönlands Ministerpräsident Jens-Frederik Nielsen rechnet nicht mit einem kurzfristigen US-Vorstoß an Grönland. Er wies zudem Vergleiche mit Venezuela zurück: „Man kann Grönland nicht mit Venezuela vergleichen“, so Nielsen.
Über die Feiertage und den Jahreswechsel kam es an den Energiemärkten unter einem geringen Handelsvolumen zu einer Seitwärtsbewegung. Leicht gestützt wurden die Märkte dabei von kühleren Temperaturen, wobei die Nachfrage feiertagsbedingt geringer ausfiel. Die aktuellen Wetterprognosen zeigen ein baldiges Ende der unterdurchschnittlichen Temperaturen, zudem steigen die Windeinspeisungen in den kommenden Tagen an. Insofern entlasten die aktuellen Wetterprognosen die Energiemärkte. Abseits davon bleibt die Gasversorgung in Europa robust. Die norwegischen Gasflüsse zeigen sich auch wieder aufwärtsgerichtet, nachdem es über den Jahreswechsel zu ungeplanten Ausfällen und geringeren Lieferungen kam. Angesichts des stark zusammengelaufenen JKM-TTF-Spreads sollten auch die LNG-Importe Europas hoch bleiben. Entsprechend sehen wir den Gasmarkt schwach. Das Preisniveau der EUA bleibt durch die spekulative Long-Position gestützt, allerdings hat die Aufwärtsdynamik zuletzt nachgelassen. Am Mittwoch startet zudem der Primärmarkt mit den Versteigerungen. Wir sehen die EUAs und den Strommarkt neutral. Allerdings bleiben die geopolitischen Entwicklungen dynamisch.
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Autoren: Dennis Warschewitz, Stefan Küster, Tobias Waniek
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