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Die Energy Market Drivers (EMD) und der Recap sind Bestandteile des DailyReports. Wie angekündigt, erscheinen die EMDs und der Recap ab sofort in der Rubrik Fundamentale Analyse unter DailyReport. Falls Sie noch kein DailyReport Kunde sind, melden Sie sich bei Carsten Theede (theede@enerchase.de) für einen kostenlosen Testzeitraum.

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Ifo-Geschäftsklima leicht verbessert

2025-04-24 1:56 pm
Analyst:
Dennis Warschewitz

Die Stimmung in den Führungsetagen der Unternehmen in Deutschland hat sich trotz des Handelskonflikts überraschend verbessert. Es war der vierte Anstieg des Barometers in Folge. Die überraschende Stimmungsaufhellung ist dem Ifo-Institut zufolge allein den Dienstleistern und der Baubranche zu verdanken. „Alles, was mit Außenhandel zu tun hat, zeigt hingegen deutlich nach unten“, sagte Ifo-Umfragechef Klaus Wohlrabe der Nachrichtenagentur Reuters. Die aktuelle Lage wird also etwas besser bewertet, der Blick in die Zukunft fällt hingegen pessimistischer aus. Das sehen auch Bundesbank und Bundesregierung so: Sie haben heute schwächere Wachstumsprognosen vorgelegt. „Insgesamt bleibt der kurzfristige Ausblick für das Exportgeschäft und die Industrie angesichts der Zollpolitik der US-Regierung trüb“, betonte die Bundesbank.

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Brent Crude vollzieht Polaritätswechsel

2025-04-24 1:10 pm
Analyst:
Stefan Küster

Der Brent Crude Juni-Future hat die ehemalige Unterstützung bei 69 US-Dollar/bll von unten getestet und konnte im ersten Anlauf die Marke nicht überwinden. Es scheint sich ein Polaritätswechsel zu ereignen. In der Technischen Analyse beschreibt der Polaritätswechsel das Phänomen, dass eine einmal durchbrochene Unterstützung im Rahmen eines Pullbacks häufig zur neuen Widerstandszone wird – und umgekehrt. Das bedeutet: Fällt ein Kurs unter einen bisherigen Support, wird dieser nach einer Gegenbewegung oft zur Hürde bei einem späteren Anstieg. An dieser Polaritätswechselzone hat sich ein "Bearish Outside-Bar" ergeben. Bei einem "Bearish Outside-Bar" handelt es sich um ein negativ zu interpretierendes Candlestick-Muster, das auf eine mögliche Trendumkehr nach unten hindeuten kann. Dieses Muster signalisiert, dass die Verkäufer die Kontrolle übernommen haben, indem sie die gesamte Handelsspanne der vorherigen Periode übertroffen und mit Druck nach unten abgeschlossen haben. Es gilt als mögliches Signal für fallende Kurse, besonders wenn es in einer Aufwärtsbewegung oder an einem Widerstand auftritt. Wir sehen den Ölmarkt unterhalb von 70 US-Dollar/bbl weiterhin schwach und sehen die Chance auf wieder fallende Preise.

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Energy Market Drivers am 24.04.2024 - "This ist very frustrating!" - Einigkeit über Uneinigkeit

2025-04-24 9:14 am
Analyst:
Tobias Waniek

Für den heutigen Handelstag haben wir folgende Markttreiber identifiziert:

Ein Bloomberg-Artikel bringt es auf den Punkt und Energiehändler fühlen derzeit ebenso: “This is very frustrating,” said Jay Woods, chief global strategist at Freedom Capital Markets. “Everyday is just uncertainty, uncertainty, uncertainty. We expect one thing to happen and then another thing happens.”

Russland/Ukraine: Trump verkündet möglichen Deal zwischen Russland und den USA, aber bislang keine Einigung mit Selenskyj – Stellungnahmen stehen noch aus.

Zölle: Nähern sich die USA und China wieder an? Mögliche Lockerung bei Einfuhr von Fahrzeugteilen, aber „keine einseitige Senkung der Zölle gegen China“, laut der Sprecherin des Weißen Hauses. Es bleibt unübersichtlich.

Wetter: Temperaturprognosen deutlich nach oben korrigiert für Anfang Mai. Überdurchschnittliche PV-Einspeisung in KW 18 erwartet, aber Wind bleibt unterdurchschnittlich.

Hohe Erneuerbaren-Einspeisung sollte Preisanstieg in Q2 bremsen. Wir erwarten weitere Preisrückgänge bis Mai.

Gasangebot: Norwegische Gaslieferungen und globales LNG-Angebot bleibt über Vorjahresniveau, aber Wartungssaison beginnt bald.

CoT-Daten für heute erwartet, nach Verzögerung durch Feiertage.

Bislang keine Abkühlung der Wirtschaft laut „Beige Book“ der Fed zu erkennen, aber Verunsicherung trübt die Aussichten deutlich ein.

Nächste schwache Wirtschaftsprognose für Deutschland: Laut Bundeswirtschaftsministerium und Internationalem Währungsfonds wird ein Nullwachstum für 2025 erwartet, nach zwei Schrumpfungsjahren.

China mit Rekordwachstum von PV und Wind: Einspeisung der Erneuerbaren in Q1/25 mit Rekord für erstes Quartal.

Fazit: Das politische Überraschungspotential – und damit die Volatilität – bleibt weiterhin hoch. Trump verkündet einen möglichen Deal, aber wie realistisch ist die Umsetzung angesichts der breiten Zusagen an Russland? Auch hinsichtlich der Zölle sind die Meldung nicht eindeutig. Die gestrige Euphorie an den Finanzmärkten hat auch die EUAs angesteckt, fundamental bleibt der Ausblick aber schwach. Das Aufwärtspotential bleibt somit begrenzt, die Unsicherheit dürfte aber das Kaufinteresse nach Preisrücksetzern auf wichtigen Unterstützungen erhöhen.

Alle weiteren Details erhalten Sie in unserem DailyReport um 10:15 Uhr! 

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Energy Market Recap vom 23.04.2025: Lockerungssignale der US-Zollpolitik sorgen für Kauflaune

2025-04-23 7:00 pm
Analyst:
Tobias Waniek

Themen heute:

+ Lockerungssignale der US-Zollpolitik sorgen für Kauflaune
+ Nächste Wartungen in Norwegen beginnen
+ Keine CoT-Daten von der ICE Endex veröffentlicht
+ US-LNG-Exportterminals mit Rekordmonat im April

Der Energy Market Recap ist Teil unseres DailyReports und steht für eine begrenzte Zeit im TradingUpdate zur Verfügung.

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Dennis Warschewitz

2025-04-23 5:48 pm
Analyst:
Dennis Warschewitz

Einkaufsmanagerindizes erstaunlich stabil

 

Im heutigen Tagesverlauf wurden zahlreiche Einkaufsmanagerindizes u.a. für das Verarbeitende Gewerbe verschiedener Länderveröffentlicht. Deren vorläufige Ergebnisse für April konnten fast durchweg positiv überraschen. Das galt für Japan, Indien, Frankreich und Deutschland sowie die USA gleichermaßen. Lediglich Großbritannien fiel mit 44,0 Punkten etwas ab, auch wenn die Konsenserwartungen erfüllt wurden. Vor dem Hintergrund der massiven Verschärfungen im Zollkonflikt mit den USA hätten uns deutlich negativere Zahlen zur Stimmung der Unternehmen nicht überrascht. So gesehen dürfen diese als Hoffnungsschimmer im ansonsten trüben Konjunkturhimmel angesehen werden. Diesen malte gestern der IWF mit einen jüngsten BIP-Prognosen bekanntlich tiefschwarz. Es ist zwar nicht ausgeschlossen, dass sich die Stimmung im Verarbeitenden Gewerbe in den nächsten Monaten doch noch weiter und zudem spürbar eintrübt. Fürs erste waren die heutigen Daten aber eine willkommene positive Überraschung, die sich nicht zuletzt in bspw. höheren Notierungen der EUAs niederschlug. Sollte das ifo-Geschäftsklima für April, das morgen um 10.00 Uhr veröffentlicht wird, ebenfalls gut ausfallen, dürfte die Finanzmärkte - und damit der eine oder der andere Rohstoffmarkt -ihren Schwung beibehalten.              

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Energy Market Drivers: Knickt Trump vor dem Anleihemarkt ein?

2025-04-23 9:00 am
Analyst:
Dennis Warschewitz

Wir erstellen gerade unseren DailyReport und haben folgende Markttreiber für heute identifiziert:

Geopolitik extrem unübersichtlich und teils mit gegenläufigen Effekten für den Energiemarkt:
Russland vs. Ukraine: Putin bereit zu Invasionsstopp und direkten Gesprächen mit der Ukraine? Waffenstillstand wäre bearish für Energiemärkte. ABER: EU sucht nach Wegen für Verbot neuer Lieferverträge mit Russland. Wie müsste eine Friedenslösung aussehen, bei der die EU wieder russisches Gas „zulassen“ würde?
Trump vs. China: Wie lange bleiben die aktuellen Zölle bestehen? Finanzminister Bessent signalisiert eine Verhandlungslösung (aber noch haben keine Verhandlungen begonnen). Wirtschaftsausblick des IFW bemerkenswert nach unten korrigiert. Verhandlungslösung wäre bullish für Energiemärkte.
Trump vs. Fed / Finanzmarkt: Wie lange kann sich Fed-Chef Powell noch im Amt halten? Die Märkte verlieren weiteres Vertrauen in die USA, US-Dollar schwach. Finanzkrise wäre bearish für Energiemärkte. ABER: Trump scheint zurückzuruden, hat seine Aussagen gestern Abend relativiert.
USA vs. Iran: Druck auf Iran wächst, kommt es zu US-Angriffen auf das Atomprogramm? Eskalation im Nahen Osten wäre bullish für Ölmarkt.
Gasangebot: Aktuell hohes Niveau norwegischer Gasflüsse, aber nächstes Wartungsfenster steht an. Weiterhin eingeschränkte LNG-Exporte aus Malaysia, Australien und Brunei, aber globales LNG-Angebot weiterhin auf Rekordniveau. Wartungsarbeiten an Wilhemlshaven LNG-Terminal laufen aktuell.
Wetter: Prognosen mit wenig Änderungen, wenig Wind in den kommenden Tagen, PV steigt zwar, kann den fehlenden Wind aber nicht kompensieren. Temperaturen in NWE mild, in DE bis Ende April überdurchschnittlich, danach Anfang Mai unterdurchschnittlich.
CoT-Reports: Positionierung der Investmentfonds im Fokus. Sind die Spekulanten im EU-ETS auf die Netto-Short-Seite gewechselt?
Fazit: Die Weltpolitik birgt weiterhin jeden Tag neues Überraschungspotential. Die Volatilität an den Märkten wird entsprechend hoch bleiben. Denn es zeigt sich weiterhin, dass insbesondere die Finanzmärkte stark auf neue Meldungen anspringen. Eine mögliche Einigung zwischen Trump und Powell bzw. den USA und China steht im Raum und die Kurse beginnen zu steigen. Doch noch haben keine Verhandlungen begonnen. Wir bleiben zwar bei der Einschätzung, dass es derzeit keinen fundamentalen Grund für nachhaltig steigende Preise bei Gas, CO2 und Strom gibt. Allerdings kann sich das Blatt schnell wenden und dies sollte bei der Risikobewertung mit einfließen.

Um 10 Uhr erscheint unser DailyReport mit allen Details!

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Energy Market Recap vom 22.04.2025: Schwacher Wirtschaftsausblick lastet auf Energiepreisen

2025-04-22 6:30 pm
Analyst:
Dennis Warschewitz

Themen heute:

+ Schwacher Wirtschaftsausblick lastet auf Energiepreisen
+ IWF warnt vor Folgen von Trumps Zollpolitik für Weltwirtschaft
+ Wartung am größten LNG-Terminal Europas verzögert sich
+ Ölpreise durch US-Sanktionsdrohung gegen Iran gestützt

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Spürbare BIP-Abwärtsrevisionen des IWF

2025-04-22 6:00 pm
Analyst:
Tobias Waniek

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat seine globalen BIP-Prognosen spürbar nach unten revidiert – ein eher seltenes Signal, das umso stärker wiegt. Trotz der Herabstufung bleibt aus unserer Sicht aber weiteres Abwärtsrisiko vorhanden.

Alle großen Volkswirtschaften wurden in der aktuellen Einschätzung herabgestuft. Am deutlichsten fiel die Revision für die USA und China aus. Während der IWF für die USA in den Jahren 2025 und 2026 etwas optimistischer als der Konsens ist, bleibt er für China unter dem Konsens. Für die EU liegen Konsens und IWF-Prognose gleichauf. Insgesamt alles andere als gute Nachrichten für die Weltwirtschaft und damit für die Energierohstoffe und die EUAs.

Zudem spricht der IWF bewusst von einem „Reference Forecast“ per 4. April, da sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen derzeit extrem schnell verändern.

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Umfrage zur Gaspreisentwicklung für TTF Gas Cal 26

2025-04-22 4:49 pm
Analyst:
Stefan Küster

Unsere Umfrage vom 10. April unter Energiehändlern aus unserer Community:

Welches Preisniveau für das TTF Gas Frontjahr ist in den nächsten Monaten am wahrscheinlichsten?

  • 40 Prozent erwarten seitwärts gerichtete Preise (Szenario B).
  • 17 Prozent sehen fallende Notierungen (Szenario A).
  • 7 Prozent sind bullish gestimmt (Szenario C).
  • 36 Prozent enthalten sich.

36 Prozent haben sich bei der Umfrage enthalten, was auf eine hohe Unsicherheit unter den Marktteilnehmern schließen lässt.

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Korrelation zwischen US-Gas und TTF-Gas derzeit wieder äußerst hoch

2025-04-22 4:19 pm
Analyst:
Stefan Küster

Der Chart stellt die Entwicklung der Terminpreise für den rollierenden Frontmonat für Erdgas in Europa (TTF Gas FM, blau) und in den USA (Nat. Gas FM, rot) über einen Zeitraum von etwa eineinhalb Jahren in Euro pro MWh dar. Ergänzend dazu ist in den Subcharts die Differenz zwischen den beiden Märkten (grün) sowie die rollierende Korrelation (hellblau) dargestellt. Der europäische Erdgaspreis (TTF) liegt weiterhin durchweg deutlich über dem US-amerikanischen Niveau. Die Schwankungsbreite von TTF Gas bewegt sich im Betrachtungszeitraum im Bereich von 20 bis 60 Euro/MWh. Der US-Preis bleibt stabil unter 15 Euro/MWh. Beide Preise zeigen zyklische Bewegungen und eine Abhängigkeit von einander, allerdings mit unterschiedlicher Volatilität. Die Differenz EU-Gas minus US-Gas (grün) zeigt den Preisaufschlageuropäischer Lieferkontrakte. Dieser Spread bewegt sich zwischen 45 und 20 Euro/MWh und schwankt stark, wobei interessant ist, das sich aktuell die Differenzbeider Länder wieder dem Tief aus Februar 2024 bei rund 20 Euro/MWh nähert. Auch die Korrelation der beiden Preise variiert stark über die Zeit und pendelt zwischen −1 und +1. Zeitweise ist die Korrelation sehr hoch (+0,9) und zu anderen Zeiten geht sie gegen null oder sogar ins Negative. In den letzten Tagen hat die Korrelation wieder merklich zugenommen (+0,9). Der US-Gaspreis ist aufgrund der Zollpolitik Trumps stark gefallen. Auch wenn es strukturelle Unterschiede in beiden Gasmärkten dies und jenseits des Atlantiks gibt, so zeigt sich dennoch eine hohe Verbundenheit der Märkte. Mit einem US-Preisniveau von derzeit 25 Euro/MWh günstiger als das EU-Gas Preisniveau ist die USA nach wie vor ein bevorzugtes Land energieintensiver Industrien.

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CO2-Dez-Future negiert Doppelboden

2025-04-22 12:28 pm
Analyst:
Stefan Küster

Der CO2-Dez-Future ist im heutigen Handel wieder unter die Nackenlinie des Doppelbodens bei 65,26 Euro/t CO2, welcher sich bei rund 60 Euro/t CO2 Anfang April ausbildete, zurückgefallen. Dies geschah interessanterweise durch die Ausbildung eines kleinen Doppeltops im Bereich 68 Euro/t CO2. Das kurzfristige Bild der EUAs zeigt sich damit bearish. Das Kursziel des kleinen Doppeltops befindet sich bei 63,26 Euro/t CO2. Von hier aus könnten Gewinnmitnahmen einsetzen und Kaufaktivitäten zu spüren sein. Es besteht nach wie vor die Chance für die CO2-Bullen, ein höheres Verlaufstief oberhalb von 61,68 Euro/t CO2 auszubilden, um einen neuen Aufwärtstrend zu etablieren, selbst wenn der Doppelboden vorerst negiert wurde. Das Kursziel aus dem Doppelboden von Anfang April bei 70,81 Euro/t CO2 ist nach dem Rutsch unter die Nackenlinie bei 65,26 Euro/t CO2 insofern vorerst in Frage zu stellen. Der Support bei 60 Euro/t CO2 ist massiv. Auf diesem Level dürfte das Kaufinteresse spürbar zunehmen.

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Energy Market Drivers: Schwaches Gesamtbild

2025-04-22 9:00 am
Analyst:
Dennis Warschewitz

Wir erstellen gerade unseren DailyReport und haben folgende Markttreiber für heute identifiziert:

Nach dem langen Osterwochenende mit zwei Börsenfeiertagen wurde heute der Handel wieder aufgenommen. Die Markteröffnung sieht um 8:30 Uhr etwas schwächer aus als am Donnerstagabend.
In den USA wurde am Ostermontag der Börsenhandel wieder aufgenommen, die Kurse sind kräftig gefallen im Kontext der Kritik von US-Präsident Trump an Fed-Chef Powell.
Fundamentals: Gasangebot aus Norwegen und per LNG hoch, europäische Einspeicherraten hoch, LNG-Nachfrage aus Asien weiterhin niedrig.
Erneuerbare in den kommenden Tagen schwach, insbesondere Wind.
Waffenruhe in der Ukraine wackelig, weiterhin undurchsichtige Lage.
Handelsstreit zwischen China und USA weitet sich aus, nun Zölle auf chinesische PV-Module.
Fazit: Die Energiemärkte werden sich unseres Erachtens langfristig nicht von den schwachen makroseitigen Entwicklungen lösen können. Es gibt derzeit keinen fundamentalen Grund für nachhaltig steigende Preise bei Gas, CO2 und Strom. Charttechnisch befinden sich die Märkte nach wie vor im intakten Abwärtstrend. Die jüngste Stabilisierung seit dem 9. April ist offenbar auf eine Zunahme von Hedging-Aktivitäten auf charttechnischen Unterstützungen zurückzuführen.

Um 10 Uhr erscheint unser DailyReport mit allen Details!

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Spread zwischen LNG-JKM und TTF Gas wieder zusammengelaufen

2025-04-17 12:45 pm
Analyst:
Tobias Waniek

Der Preisaufschlag für LNG-Lieferungen nach Asien ist zuletzt wieder zurückgegangen. Lag der Spread zwischen dem TTF Gas Juni-Kontrakt und der asiatischen LNG-Benchmark JKM zur Lieferung im Juni in der Vorwoche noch bei rund 5,6 Euro/MWh, ist dieser nun wieder auf nahezu Parität gefallen. Hintergrund ist zum einen der gestiegene TTF Gaspreis, zum anderen zeigt sich der JKM-Asia weiter schwach. Die europäischen LNG-Importe dürfte somit weiter hoch bleiben, die asiatische LNG-Nachfrage zeigt sich derweil trotz fallender Preise weiter schwach.

Mehr Informationen und Hintergründe finden Sie in unserem DailyReport. Kommen Sie gerne auf uns zu.

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Langes Osterwochenende voraus - Börsenhandel setzt für 5 Tage aus

2025-04-17 9:00 am
Analyst:
Tobias Waniek

Wir erstellen gerade unseren DailyReport und haben folgende Markttreiber für heute identifiziert:

Verbot von russischem LNG wohl kein Teil des nächsten EU-Sanktionspakets.
Langes, freies Börsenwochenende: Zunahme von Hedging-Aktivitäten aufgrund hoher geopolitischer Unsicherheiten?
Kaum Veränderungen beim Wetter.
Norwegisches Angebot bleibt robust: Im April bislang durchschnittlich 2.805 GWh pro Tag nach Kontinentaleuropa (2.718 GWh pro Tag im März).
LNG-Einspeisung in Nordwesteuropa laut LSEG in diesem Monat mit durchschnittlich über 2.600 GWh pro Tag auf Rekordniveau.
CoT-Reports liefern bearishes Signal für EUAs und TTF-Gas.
LNG-Asia- vs. TTF-Gas-Frontmonat-Spread läuft wieder zusammen: Prämie für LNG-Lieferungen nach Asien wieder ausgepreist.
EU-Gasspeicher werden befüllt: Nettoeinspeicherung von 2,34 TWh am Montag und 1,77 TWh am Dienstag; mildes Osterwetter dürfte Einspeicherung weiter begünstigen.
Erneute Zinssenkung der EZB erwartet; Fed-Chef Jerome Powell sieht Anzeichen für eine Verlangsamung der amerikanischen Wirtschaft im ersten Quartal.
Gespräche über ein mögliches Kriegsende in der Ukraine setzen sich fort.

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Energy Market Recap vom 16.04.2025: Spekulative Long-Positionen weiter auf dem Rückzug

2025-04-16 6:30 pm
Analyst:
Tobias Waniek

Hier finden Sie unseren heutigen Energy Market Recap als PDF (einfach unter der Tabelle auf den Download-Button klicken).

Themen heute:

+ CoT-Reports: Long-Positionen rückläufig, Spekulanten im EU-ETS nahezu flat
+ Fossile Stromproduktion legt im Q1 2025 deutlich zu
+ Acer: EU braucht 20 Prozent mehr LNG
+ Deutsche Regas plant Rückkehr zur vollen LNG-Kapazität bis 2027
+ UN beschließt globalen CO2-Preis für Schifffahrt

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CoT-Report TTF / EU-ETS: Long-Positionen schmelzen weiter zusammen

2025-04-16 11:45 am
Analyst:
Tobias Waniek

Die Börse ICE Endex hat die neuesten CoT-Daten mit Datenstand 11. April veröffentlicht. Im EU-ETS wurde die Netto-Long-Position deutlich reduziert auf nur noch 1,65 Mio. t, nach 15,8 Mio. t in der Vorwoche. Dabei wurden die Long-Positionen um 5,9 Mio. t reduziert, während die Short-Positionen um 8,2 Mio. t erhöht wurden. Die Spekulanten setzen also verstärkt auf fallende CO2-Preise, was bearish zu interpretieren ist.

Beim TTF Gasmarkt wurde derweil die Long-Position um 62,6 TWh abgebaut, auf nun 299,3 TWh. Die Short-Position wurde um 8,8 TWh auf 226,7 TWh reduziert, womit die Netto-Long-Position insgesamt um 53,8 TWh auf 72,6 TWh gesunken ist. Die Spekulanten setzen ihren Abverkauf somit fort, mit fast 300 TWh bleibt aber noch Verkaufsangebot vorhanden. Der CoT-Report TTF ist somit auch bearish einzuschätzen.

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Strom Cal 26 Base vor wichtiger Widerstandsmarke

2025-04-16 10:50 am
Analyst:
Tobias Waniek

Das Strom Cal 26 Base notiert aktuell vor einer wichtigen Widerstandszone. Dies wird auch durch das Orderbook der EEX bestätigt, wo sich bei 83,25 Euro/MWh ein höheres Verkaufsvolumen zeigt und dies als kurzfristiger Widerstand fungieren könnte.

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Keine Entspannung im Handelskrieg - Was machen die Spekulanten am Energiemarkt?

2025-04-16 9:00 am
Analyst:
Tobias Waniek

Temperaturprognosen wieder etwas abgekühlt, aber weiterhin überdurchschnittlich.
Kaum Veränderung der Erneuerbaren-Prognosen.
Norwegische Gaslieferungen bleiben auf Rekordniveau.
Globale LNG-Exporte zuletzt rückläufig, bleiben aber über den Werten der Vorjahre.
EU-weite Gaseinspeicherung am Montag.
CoT-Reports zu TTF Gas und EUAs heute im Fokus.
Korrelation zwischen TTF Gas und EUA aktuell weiterhin schwächer.
Unsicherheiten bleiben hoch: US-Präsident Donald Trump lässt mögliche neue Zölle auf alle Importe kritischer Mineralien prüfen.
Anstieg der Hedging-Aktivitäten vor Osterfeiertagen?

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Energy Market Recap vom 15.04.2025: Energiemarkt uneinig - Norwegische Gaslieferungen auf Rekordniveau

2025-04-15 6:30 pm
Analyst:
Tobias Waniek

Themen heute:

+ Verkaufsdruck am Nachmittag - CO2 rutscht ins Minus
+ Energiemarkt bleibt uneinig
+ Norwegische Gaslieferungen auf Rekordniveau
+ China stärkt LNG-Achse mit Russland
+ BNetzA setzt auf Marktkräfte
+ Aserbaidschan baut Gasexportstrategie aus
+ Preisreduktion durch Reservekraftwerke zeitlich begrenzt

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Norwegische Gaslieferungen nach Kontinentaleuropa bleiben auf Rekordniveau

2025-04-15 5:30 pm
Analyst:
Tobias Waniek

Laut aktueller LSEG-Daten lagen die norwegischen Gaslieferungen nach Kontinentaleuropa am Dienstag bei 2.922 GWh pro Tag und dürften nach aktuellem Stand auch am heutigen Mittwoch mit rund 2.906 GWh pro Tag oberhalb der 2.900-GWh-Marke bleiben. Gemäß den Daten lag der bisherige Höchstwert seit 2021 bei rund 2.862 GWh pro Tag. Das Angebot bleibt somit auf Rekordniveau.

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EU-Gasspeicher füllen sich

2025-04-15 4:00 pm
Analyst:
Tobias Waniek

Die aktuellen Daten der Veränderung der Gasspeicherstände zeigt, dass im 10-Tage-Durchschnitt zuletzt 1,3 TWh EU-weit eingespeichert wurden. Allein am Sonntag betrug die Einspeicherung fast 3 TWh. Die Ausspeicherung unter der Woche fiel dagegen gering aus. Mit dem Ausblick auf mildere Temperaturen und den bevorstehenden Osterfeiertagen sinkt die Nachfrage weiter, was die Gaseinspeicherung begünstigt.

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Kohlepreis API#2 Cal 26 prallt an Polaritätswechselzone bei 106 USD/t ab

2025-04-15 2:57 pm
Analyst:
Stefan Küster

Der Kohlepreise für das API#2 Cal 26 ist auf der Nackenlinie des Doppelbodens aus März nach oben abgeprallt und bestätigt damit die untere Trendwende. Die Marke rund um 106 USD/t fungierte Anfang 2025 zunächst als Unterstützung, wurde dann im Februar unterschritten und galt bis Ende März als Nackenlinie eines Doppelbodens. Mit dem Anstieg über diese Marke wurde der Doppelboden bestätigt und ein Kaufsignal generiert. Anfang April testete die Notierung im Rahmen eines Pullbacks diesen Bereich mit samt mittlerem Bollinger Band (107,22 USD/t) erneut von oben und prallt aktuell von diesem ab. Damit sind kurzfristig steigende Kohlepreise aus charttechnischer Sicht zu erwarten (Formationsanalyse). Der nächste Widerstand als denkbares Kursziel befindet sich bei rund 114 USD/t. Ein preislicher Rückfall unter 106 USD/t wäre kurzfristig wieder bearish zu interpretieren.

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Energy Market Recap vom 14.04.2025: Energiemärkte zwischen Handelskonflikt und Versorgungssicherheit

2025-04-14 6:00 pm
Analyst:
Tobias Waniek

Themen heute:

+ Schwache asiatische Nachfrage lenkt LNG nach Europa
+ EDF streicht Chinon 1 von Ausfallliste
+ EU-Parlament will Gasspeicherziel senken
+ Ausstiegsfahrplan aus russischem Gas: EU kündigt Veröffentlichung für Anfang Mai an
+ Total Energies sichert sich US-LNG mit 20-Jahres-Vertrag

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CO2 bestätigt kurzfristigen Doppelboden im Stundenchart

2025-04-14 4:11 pm
Analyst:
Stefan Küster

Der EUA-Dez-Future hat am Montag die Nackenlinie eines Doppelbodens bei 65,26 Euro/t CO2 überwunden. Der Doppelboden wird damit als kurzfristige Trendwende-Formation bestätigt. Das aus der Höhe der Formation ableitbare Kursziel befindet sich knapp oberhalb der 70-Euro-Marke bei 70,8 Euro/t CO2. Eine erste Unterstützung im Falle eines Pullbacks befindet sich fortan auf der Nackenlinie bei 65,26 Euro/t CO2. Ein Rückfall darunter könnte die Preise wieder in Richtung 60-Euro-Marke führen, wo eine äußerst starke Unterstützungszone in Erscheinung tritt. Wir zeigen uns kurzfristig bullish auf die EUAs. Ein nachhaltiger Rutsch unter die 60-Euro-Marke wäre im Fall der Fälle sogar langfristig bearish zu betrachten.

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Strom-Terminmarktkurve stabilisiert sich in hinteren Jahren

2025-04-14 3:30 pm
Analyst:
Tobias Waniek

Derzeit lässt sich am Strommarkt beobachten, dass sich insbesondere die hinteren Jahre ab 2029 stabilisieren und oberhalb der Vorwoche (minus 5 Handelstage) und dem Vormonat (minus 20 Handelstage) notieren.

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Außenhandel Chinas überrascht im März in beide Richtungen - Kreditnachfrage belebt sich weiter

2025-04-14 8:09 am
Analyst:
Dennis Warschewitz

Die heutigen Daten der General Administration of Customs zum Außenhandel Chinas für März waren sehr unterschiedlich. Während die Warenausfuhr im März mit einem spürbaren Plus von 12,4 Prozent ggü. Vorjahr die Schätzungen der Analysten von 4,4 Prozent deutlich übertroffen hat, sank Chinas Wareneinfuhr um 4,3 Prozent ggü. Vorjahr. Damit blieben diese nicht nur hinter den Konsenserwartungen von 2,0 Prozent zurück, sondern das war auch der zweite Monat in Folge mit einem Rückgang. Die US-Zollpolitik hinterließ hier also schon deutliche Spuren. Während die Exporte aufgrund von Vorzieheffekten spürbar zulegten, schwächten sich die Importe wegen der schwachen Inlandsnachfrage weiter ab. Im ersten Quartal steht damit eine merkliche Ausweitung des Außenbeitrags zu Buche, der sich wiederum positiv auf das BIP in den ersten drei Monaten dieses Jahres auswirkt. In Bezug auf die Rohstoffe hat China im März lediglich 38,73 Mio. t Kohle eingeführt, ein Rückgang um 6,4 Prozent ggü. Vorjahr – der erste dieser Art seit November 2022. Der Wert der Erdgaseinfuhr wiederum sank um 16,0 Prozent ggü. Vorjahr. Im Handelsstreit zwischen den USA und China, der sich in den vorliegenden Außenhandelszahlen noch nicht vollständig widerspiegelt, war es daher positiv, dass Chinas Kreditwachstum (plus 7,4 Prozent ggü. Vorjahr) im März eine weitere Verbesserung zeigte und damit der Wirtschaft einen gewissen Puffer vor den zunehmenden Handelshemmnissen verschaffte. Um die Binnennachfrage merklich anzukurbeln, müssten allerdings die politischen Entscheidungsträger die Einführung politischer Unterstützungsmaßnahmen beschleunigen. Dabei wird wohl die Fiskalpolitik wie bisher die Führung übernehmen, wobei auch die Geldpolitik noch Spielraum für eine Lockerung durch Kürzungen des Mindestreservesatzes und der Leitzinsen hat. Die Auswirkungen der Daten aus China auf die Entwicklung des Rohstoffmarkts hierzulande dürfte unter dem Strich gering sein, da diese die tatsächliche Gesamtsituation im Reich der Mitte naturgemäß noch nicht akkurat wiedergeben können. Gleichwohl dürften sie die sich heute abzeichnende zarte Erholung bei Erdöl, Erdgas und Co. nicht stören, die durch das Einlenken von US-Präsident Donald Trump schon am Freitagabend einsetzte.

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EU-Gasspeicher füllen sich am Mittwoch - Beginnt nun die Einspeicherung mit den steigenden Temperaturen?

2025-04-11 10:00 am
Analyst:
Tobias Waniek

Am Mittwoch kam es laut Daten von GIE zu einer Gaseinspeicherung im EU-weiten Durchschnitt um 0,01 Prozentpunkte. Mit den steigenden Temperaturen dürfte die Ausspeicherung damit zeitnah beendet werden und die Einspeicherung beginnen. Auf EU-Ebene würden wir damit bei rund 35 Prozent Speicherstand beginnen, nach rund 60 Prozent im Vorjahr. Diesbezüglich ist eine Analyse des europäischen Gas-TSO-Verbands Entsog bemerkenswert, wonach die EU ihr Ziel von 90 Prozent Befüllung der Gasspeicher bereits bis Ende September und damit einen Monat früher erreichen könnte. Der Gasmarkt scheint sich zu entspannen. Mehr Details finden Sie in unserem heutigen DailyReport.

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Energy Market Recap vom 10.04.2025: Energiemärkte nicht nachhaltig beeindruckt von Zollpause

2025-04-10 6:00 pm
Analyst:
Dennis Warschewitz

Themen heute:

+ Zollpause hinterlässt Zweifel
+ Frühzeitige Zielerreichung bei EU-Gasspeichern möglich laut Entsog
+ Koalitionsvertrag setzt Fokus auf bezahlbare und effizientere Energiewende

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THE Day-Ahead wird zunehmend teurer als TTF DA

2025-04-10 4:35 pm
Analyst:
Stefan Küster

Der deutsche THE Gas Day-Ahead wird zunehmend teurer als sein niederländisches TTF Gas Day-Ahead Pendant. Seid Oktober vergangenen Jahres ist eine stetige Verteuerung des THE zu erkennen. Die Spread-Differenz im Subchart verdeutlicht diesen Trend anhand des steigenden 100-Tage gleitenden Durchschnitts (lila).

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Euphorie verfliegt - TTF Gas Cal 26 dreht wieder ins Minus

2025-04-10 4:00 pm
Analyst:
Tobias Waniek

Nach der bullishen Eröffnung mit einem Gap-Up von 1,49 Euro/MWh zeigt sich der TTF Gasmarkt im Handelsverlauf wieder schwächer. Zum aktuellen Zeitpunkt gegen 16 Uhr dreht der Kontrakt ins Minus und notiert 0,6 Prozent unter dem Vortagesniveau. Wie heute morgen in unserer Markteinschätzung im DailyReport beschrieben, sehen wir für einen nachhaltigen Rally-Modus an den Aktien- und Energiemärkten derzeit keinen Grund. Der Zollkrieg zwischen den beiden größten Nationen der Welt eskaliert weiter und die Weltwirtschaft dürfte mittel- bis langfristig massive Schäden erleiden. Überraschungen von Trump sind aber jederzeit möglich.

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Energy Market Drivers am 10.04.2025 - Märkte im Rollercoaster der Trump-Politik

2025-04-10 9:18 am
Analyst:
Tobias Waniek

Wir erstellen gerade unseren DailyReport und haben folgende Markttreiber für heute identifiziert:

+ Zollkonflikt USA-China eskaliert, 125 Prozent Zoll auf Waren aus China.

+ Dafür 90 Tage Pause für reziproke Zölle gegenüber anderen Ländern (inkl. EU): Trump knickt offenbar vor dem mächtigen Anleihemarkt ein.

+ Finanzmarkt reagiert euphorisch: Der Dow-Jones-Index schloss 7,9 Prozent höher bei 40.608 Punkten. Der Nasdaq kletterte um 12,2 Prozent, NVIDA hatte zeitweise fast 20 Prozent Kursplus zu verbuchen.

+ Auch die Aktien in China und Hongkong sind trotz der neuen Zölle bei der Eröffnung der Börsen gestiegen.

+ US-Erdgas-Futures sprangen am Mittwoch um etwa 10 Prozent nach oben.

+ Auch die europäischen Energiemärkte lassen sich zur Eröffnung am Donnerstag von der Euphorie anstecken: Gap-Up von 3,8 Euro/MWh (Strom Cal 26 Base), 1,49 Euro/MWh (TTF Gas Cal 26) und 2,51 Euro/t CO2 (EUA-Dez-25).

+ 10 Prozent Basiszölle bleiben aber bestehen und damit noch immer die höchsten Zölle seit 100 Jahren. Auch 25 Prozent auf Autos, Stahl und Aluminium gelten weiter.

+ Vertreter Russlands und der USA werden laut Reuters erneut zu Konsultationen in Istanbul zusammenkommen.

+ Laut dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj hat der Geheimdienst seines Landes Informationen über 155 chinesische Staatsbürger, die für das russische Militär gegen die Ukraine kämpfen.

+ Vereinzelte Gaseinspeicherungen in einigen EU-Ländern am Montag (Frankreich, Italien, Niederlande, Spanien).

+ Temperaturprognose in Teilen nach unten revidiert, aber weiter steigende Temperaturen in den nächsten Tagen erwartet mit deutlich überdurchschnittlichen Werten bis Ende der KW 16. Wind und PV pendeln um den langjährigen Durchschnitt.

+ Norwegische Gaslieferungen und LNG-Angebot bleiben hoch. Ungeplante Ausfälle in Norwegen sollten heute beendet werden.

+ Für einen nachhaltigen Rally-Modus an den Aktien- und Energiemärkten sehen wir aber keinen Grund.

+ Diese Turbulenzen werden mittel- bis langfristig massiven Schaden an der Weltwirtschaft verursachen. Wachstumseuphorie fällt schwer. Ggf. werden chinesischen Güter nun den europäischen Markten fluten und hier die Preise unter Druck setzen. Dies gilt bereits jetzt schon für US-LNG, welches von China nach Europa weiterverkauft wird. 



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Energy Market Recap vom 09.04.2025: Zoll auf Zoll auf Zoll – Trump und Xi im Überbietungswettlauf

2025-04-09 7:00 pm
Analyst:
Tobias Waniek

Themen heute:

+ Nächste Runde im Zollkrieg - Trump erhöht auf 104 Prozent, Peking reagiert mit 84 Prozent
+ Entwurf des EU-Rates: Gasspeicherziel könnte auf 80 bis 90 Prozent sinken
+ Netto-Long-Positionen auf 3-Monatstief – Spekulanten verstärken Preisdruck auf EUA
+ Koalitionsvertrag: Industriestrompreis bleibt vage; mehr Gas, mehr Kohle, keine Kernkraft

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CoT-Report TTF Gas - Netto-Long-Position sinkt um rd. 14% - Geht da noch mehr?

2025-04-09 2:30 pm
Analyst:
Tobias Waniek
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Energy Market Drivers am 09.04.2025 - Jetzt wird’s teuer – neue Zölle greifen

2025-04-09 9:12 am
Analyst:
Dennis Warschewitz

Wir erstellen gerade unseren DailyReport und haben folgende Markttreiber für heute identifiziert:

- Heute treten „reziproke Zölle“ der USA in Kraft, im Falle von China nach der gestrigen Erhöhung sogar in Höhe von 104 Prozent. Außerdem kündigte US-Präsident Trump gestern neue Zölle auf Pharmaerzeugnisse an.
- Aktienmärkte in Asien über Nacht negativ, auch in Europa wird eine schwächere Eröffnung erwartet. Die Volatilität an den Aktienmärkten war zuletzt so hoch wie während der schweren Krisen 1987, 2008 und 2020. Die Renditen langlaufender US-Staatsanleihen schießen in die Höhe. Die Renditen für 10-jährige Anleihen steigen am frühen Morgen zeitweise auf 4,5 Prozent, die der 30-jährigen Anleihen auf 5,0 Prozent. Ungewöhnlich sind zum einen die extremen Sprünge in kürzester Zeit. Zum anderen ist es ein Alarmsignal, dass die Renditen parallel zu den Kursrückgängen am Aktienmarkt so stark steigen.
- Erste Notenbanken (Neuseeland, Indien) senken die Zinsen als Reaktion auf die Zollkrise zaghaft. Die großen Zentralbanken haben wenig Spielraum. US-Notenbank legt die Protokolle ihrer jüngsten Zinssitzung vom März vor.
- USA besorgt über chinesische Soldaten in der Ukraine, „Kiew“ fordert Erklärung.
- Temperaturprognosen für Deutschland seit gestern wenig verändert. Ab dem 11. April bis 23. April überdurchschnittlich warm. Danach leicht unterdurchschnittlich. PV-Prognosen mit wenig Änderungen, bis 13.4 überdurchschnittlich, danach unter Normal. Windprognosen ebenfalls kaum verändert seit gestern, sehr wechselhaft. In Summe ist das Wetter leicht bearish für die Energiemärkte in Europa.
- „Mehr Flexibilitätsoptionen für CO2-Reduktionsziel notwendig“ (Peter Liese): Debatte um EU-ETS setzt sich fort.
- Abschluss der Koalitionsverhandlungen zwischen CDU/CSU und SPD am Mittag erwartet.
- US-Präsident Donald Trump unterzeichnet Verordnung zur Förderung der Kohleproduktion in den USA.
- Heute CoT-Reports der Börse ICE Endex: Wie haben sich die Investmentfonds nach Trumps Zollankündigung letzte Woche im TTF-Gasmarkt und im EU-ETS positioniert?

Um 10 Uhr erscheint unser DailyReport mit allen Details!

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Energy Market Recap vom 08.04.2025: Kein „Turnaround Tuesday“ am Energiemarkt – Zoll-Spirale dreht sich weiter

2025-04-08 6:00 pm
Analyst:
Dennis Warschewitz

Themen heute:

+ Brüssel startet erste Gegenmaßnahmen – Fokus auf Agrarprodukte
+ Trump fordert steigende Energieimporte von EU
+ Industrie drängt auf Aussetzung des Kohleausstiegs und Senkung der Energiepreise

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LNG-Markt in Asien steht fundamental und charttechnisch unter Abgabedruck

2025-04-08 11:09 am
Analyst:
Stefan Küster

Wie Bloomberg berichtet, hat China seit 60 Tagen kein LNG aus den USA importiert – die längste Pause seit fünf Jahren. Hauptgründe sind verschlechterte Handelsbeziehungen und Chinas Entscheidung, US-LNG aufgrund von Zöllen und schwacher Inlandsnachfrage nach Europa und andere asiatische Märkte umzuleiten. Unternehmen wie Sinopec und CNOOC beginnen im April mit neuen Langzeitverträgen mit US-Exporteuren wie Venture Global, planen jedoch, diese Lieferungen weiterzuverkaufen. Analysten erwarten, dass dieser Trend anhält, da europäische Märkte finanziell attraktiver sind.

Der LNG-Markt mit dem JKM-Juni-Future kam zuletzt deutlich unter Druck und verlor seit dem Februarhoch bei 17 USD/mmbtu 31 Prozent an Wert. Eine wichtige Supportzone bei rund 12 USD/mmbtu wurde mittlerweile ebenfalls unterboten, womit die Charttechnik im Sinne der Trendanalyse mittelfristig bearish wird. Der langfristige Aufwärtstrend seit Februar 2024 wurde damit beendet. Fundamental-Analyse und Charttechnik sprechen von daher eine Sprache.

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Energy Market Drivers am 08.04.2025 - Stabilisierung nach Zoll-Crash?

2025-04-08 9:12 am
Analyst:
Dennis Warschewitz

Wir erstellen gerade unseren DailyReport und haben folgende Markttreiber für heute identifiziert:

- Energiehändler dürften sich vorerst weiter stark an den Finanzmärkten orientieren.
- Börsenturbulenzen nach Zollchaos werden noch nachwirken. Über Nacht haben die Börsen in Asien die Talfahrt gestoppt. Energiemärkte in Europa heute bislang ebenfalls fester.
- Anleger am Aktienmarkt hoffen auf Impulse durch Notenbanker. Zentralbanker aus USA und Europa halten heute eine Rede. Gibt es positive Impulse? Das könnte Strom, Gas, EUAs stützen.
- Weiterhin viele Fragen, aber keine Antworten: Was ist dran an Gerüchten über eine Zollpause? Kommt es am Mittwoch zum Inkrafttreten der reziproken Zölle? Chinas Gegenzoll würde am Donnerstag gelten, Trump stellt aber ein Ultimatum an China, diesen Zoll nicht einzuführen, ansonsten drohen China weitere Zölle in Höhe von 50 Prozent (dann 104 Prozent?).
- Wie reagiert die EU und kommt es bald zu Verhandlungen?
- Wetterprognosen: Wärmere Tendenz in den neusten Prognosen, Temperaturen steigen in den kommenden Tagen deutlich, Wind schwankt um Normal, PV überdurchschnittlich. Wetter in Summe bearish.
- Wartungen in Norwegen beendet, aber ab heute zwei ungeplante Ausfälle an den Anlagen Dvalin und Aasta Hansteen (Auswirkung in Summe 15,7 Mio. Kubikmeter/Tag), beide sollen aber laut Gassco nur bis morgen bestehen.
- Asiatische LNG-Nachfrage wird weiter schwach erwartet, Schultersaison beginnt (Heizperiode zu Ende, Kühlperiode noch nicht begonnen). Speicher in Asien gut gefüllt, preissensible Käufer halten sich zurück. Sollte es zu keiner Veränderung der US-Zollpolitik kommen, wäre Asien stärker betroffen als Europa, die LNG-Nachfrage dürfte dann noch weiter sinken (schwache Konjunktur, Umstieg auf Kohle).
- Chinesische LNG-Käufer beginnen mit der Abnahme von US-LNG im Rahmen neuer Langzeitverträge, verkaufen diese jedoch zunehmend weiter. Grund sind hohe Importzölle. Verkaufsdruck auf dem LNG-Markt erhöht sich.

Um 10 Uhr erscheint unser DailyReport mit allen Details!

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Energy Market Recap vom 07.04.2025: Marktturbulenzen an „Schwarzem Montag“

2025-04-07 6:00 pm
Analyst:
Dennis Warschewitz

Themen heute:

+ Marktturbulenzen an „Schwarzem Montag“
+ Ifo-Chef warnt vor weltwirtschaftlichen Folgen des Zollstreits
+ LNG-Importe in die EU stark rückläufig
+ EDF bestätigt Kernkraft-Produktionsziel trotz technischer Störungen
+ Frankreich reduziert Stromexporte nach Deutschland und Belgien deutlich
+ ETS-Emissionen 2024 um sechs Prozent gesunken

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Strom und Gas derzeit hoch korreliert zum Aktienmarkt (DAX)

2025-04-07 5:00 pm
Analyst:
Stefan Küster

Strom Cal 26 Base zieht wieder deutlich über 80-Euro-Marke an. TTF Gas FY stabilisiert sich auf Märztief.

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Marktbericht Strom Spotmarkt März 2025

2025-04-04 5:33 pm
Analyst:
Dennis Warschewitz

In der ersten Märzhälfte haben sich die Tagespreise am Strom Spotmarkt in einer relativ engen Range zwischen ca. 80 und 125 Euro/MWh aufgehalten. Die Temperaturen waren Anfang März überdurchschnittlich mild. Das Windaufkommen war im gesamten Monat – wie schon in den Vormonaten - unterdurchschnittlich niedrig. Auch die PV-Einspeisung war wechselhaft, so dass die Erneuerbaren im März insgesamt unterdurchschnittlich blieben.
Die zweite Märzhälfte war dann deutlich volatiler mit starken Preiseinbrüchen an den Wochenenden. Am Samstag, den 22. März sowie am Sonntag, den 30. März war jeweils für einen Tag das Windaufkommen deutlich höher als saisonal üblich und drückte die Tagespreise unter 15 Euro/MWh.
Während in den ersten Märztagen die Kurse am Strom-Terminmarkt noch nachgaben, zogen sie in der zweiten Monatshälfte zusammen mit dem Gasmarkt an. Die Hoffnung auf einen baldigen Frieden in der Ukraine und damit die Aussicht auf russisches Gas für Europa ließ mehr und mehr nach. Zu kompliziert gestalteten sich die Verhandlungen. Gas bleibt auf absehbare Zeit hoch relevant für die Strompreise in Deutschland.
Der teuerste Tagespreis am Spotmarkt wurde mit 124,87 Euro/MWh für Mittwoch, den 12. März erzielt. Der niedrigste Wert wurde für Sonntag, den 30. März mit 11,68 Euro/MWh gehandelt. Es gab 30 negative Stundepreise im März. Im Gesamtjahr waren es bis zum 31. März insgesamt 44 negative Stundenpreise. Im Mittel lag der Preis im März bei 94,60 Euro/MWh, verglichen mit 128,52 Euro/MWh im Februar und 114,14 Euro/MWh im Januar. Der März-Kontrakt an der Terminbörse EEX wurde am 28. Februar zuletzt bei 91,00 Euro/MWh gehandelt.

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